Restaurants Hamburger Küche
- Restaurant zur Kastanie (Duvenstedt)
Täglich 17:00-22:00 Uhr, Sa/So & Feiertags 12:00-14:30 Uhr
Wer im Restaurant zur Kastanie essen möchte, muss zunächst eine Herausforderung bestehen: Die Speisekarte ist auf Plattdeutsch verfasst und daher nicht für jedermann verständlich. Was bedeutet „för de Tippelbroder mit fipsige Kass“? Nur gut, dass das freundliche Personal gerne bei der Übersetzung hilft. Die Küche in dem urigen Haus in Hamburg-Duvenstedt kreiert typisch norddeutsche Gerichte wie "Huusmoktes Suurfleesch" (hausgemachts Sauerfleisch) oder Seemannsfröhstück (Büsumer Krabben mit Rührei). Das Küchenteam um den gebürtigen Elsässer Michel Weingartner bringt aber auch moderne, internationale Spezialitäten auf die Karte. - Broscheks (Neustadt)
Täglich 06:30-11:30 Uhr, 12:00-15:00 Uhr & 17:00-23:00 Uhr
Eine moderne Interpretation der norddeutschen Küche findet man im Broscheks im Renaissance-Hotel Hamburg. Das traditionsreiche Haus ist ein typisches hanseatisches Kontorhaus, entworfen vom Architekten des Chilehauses, Fritz Höger, für den Verleger Alfred Broschek. Es war bis zum Zweiten Weltkrieg Sitz des Hamburger Fremdenblattes, der damals wichtigsten Zeitung Hamburgs. Die Speisekarte ist eine Reminiszenz an die Zeitung und gliedert sich in Vorwort, Leitartikel und Kolumne. Die Küche ist zeitgemäß-norddeutsch mit Gerichten wie gedämpfter Schellfisch auf Dill-Gurken und Kapernbutter oder gebratenes Zanderfilet auf Rote Beete und Meerrettichsauce. Mittags gibt es Schlagzeilen (Gerichte für Eilige) oder Essays (für Gäste mit etwas mehr Zeit). Auch die Einrichtung des Restaurants erinnert mit Stilelementen wie Setzkästen und alten Fotografien an die Vergangenheit. - Krameramtsstuben (Altstadt)
(Krameramtsstuben)
Täglich 10:00-24:00 Uhr; Küche 12:00-22:00 Uhr
Direkt zu Füßen des Michels liegen die Krameramtsstuben. Der einzige noch erhaltene Hof mit typischen Hamburger Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert wurde einst als Unterkunft für die Witwen verstorbener Kaufleute gebaut. Heute beherbergt die sehenswerte Anlage u.a. das nach dem Hof benannte Restaurant. Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass man an dieser Stelle viele Touristen trifft, die typisch Norddeutsch essen möchten. Auf der Speisekarte des gemütlichen, historischen Hauses stehen nicht nur norddeutsche Klassiker wie Grünkohl (nur im Winter), Labskaus und Hamburger Fischgerichte wie Scholle Finkenwerder Art, sondern auch internationale Klassiker wie Wiener Schnitzel oder gebratene Scampi. - Cölln’s Restaurant (Altstadt)
Mo-Fr 11:00-23:00 Uhr, Sa 17:30-23:00 Uhr, feiertags bis 16:00 Uhr
Historischer als im "Cölln" mitten in der Hamburger Altstadt geht es kaum. 1760 wurde in dem Haus am Brodschrangen die Fisch- und Austernhandlung von Hinrich Brüggemann gegründet. 1833 heiratete die Enkelin des Gründers Johann Cölln und das Gasthaus bekam seinen heutigen Namen. Im Cölln trafen sich die Hamburger Kaufleute mit ihren Geschäftspartnern und besprachen wichtige Geschäfte beim Essen. Denn für Besprechungen war und ist das Cölln besonders geeignet, da es über verschiedene Separees verfügt, in denen man ungestört verhandeln kann. Die Einrichtung des Cölln verströmt viel von seiner langen und spannenden Geschichte, die Gäste fühlen sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Auf der Speisekarte steht viel Fisch und natürlich vor allem Austern. Diese haben das Cölln, das früher Cöllns Austernstube hieß, über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. - Alt Hamburger Aalspeicher (Altstadt)
Mo-So 12:00-00:00 Uhr
Die Deichstraße mit Ihren alten Speicherhäusern zählt zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Hier brach 1842 der Große Hamburger Brand aus. Da dieser sich nur in eine Richtung ausbreitete, ist der südliche Teil der Deichstraße eine der wenigen Straßen in Hamburg, in der die historische Bebauung erhalten blieb. In der Deichstraße gibt es viele empfehlenswerte Restaurants mit Hamburger und Norddeutscher Küche. Im Sommer kann man sehr schön auf der verkehrsberuhigten Straße und teilweise direkt am Fleet sitzen.
Der Alt Hamburger Aalspeicher kann seit vielen Jahren seinen Ruf als sehr gutes Haus mit typischen Fischspezialitäten und Hamburger Küche behaupten. Natürlich gibt es Aal in vielen Variationen, aber auch Matjes, Scholle und Seezunge. Auf der Terrasse, direkt am Wasser, hat man die Nikolaikirche und die Speicherstadt im Blick. - Friesenkeller (Innenstadt)
Täglich 11:30-00:00 Uhr
Deftig und urig kommt der Friesenkeller direkt am Hamburger Rathaus daher. Das traditionsreiche Haus serviert Ostfriesischen Knipp (Fleischspeise mit Hafergrütze) ebenso wie Wangerländer Kesselgulasch oder Emdener Fischpfanne. Dazu gibt es selbstverständlich Jever-Pilsener, das bekannt herbe Bier aus Ostfriesland, aber auch Friesischen Tee und die Kaffee-Spezialität Pharisäer. Die Speisekarte ist als Friesenzeitung aufgemacht und enthält auch Witze, aber keine Ostfriesen-Witze. Im Sommer kann man auf einem Ponton sitzen und den Schwänen auf der kleinen Alster zuschauen. Das Restaurant ist sehr beliebt für Betriebs- und Familienfeiern. - Ahrberg (Blankenese)
Mo-Sa 11:00-23:00 Uhr
Seit über 100 Jahren gibt es im Ahrberg direkt am Blankeneser Strand norddeutsche Küche nach alten Rezepten. Auch wenn Blankenese als vornehm gilt: Im Ahrberg ist jeder willkommen, egal ob im Anzug oder mit Elbsand an den Schuhen. Das Haus ist mit Biedermeiersofas, Spitzendeckchen und historischen Bildern heimelig-gemütlich eingerichtet und bietet einen wunderbaren Blick auf die Elbe. Die übersichtliche Speisekarte enthält norddeutsche und internationale Fischspezialitäten sowie Labskaus und hausgemachte Rote Grütze, alles zu moderaten Preisen. Im Sommer kann man auf der Terrasse im Schatten einer großen Kastanie sitzen. - Speicher 52 (Neustadt)
Mo-Fr 06:30-22:30 Uhr, Sa/So 07:00-22:30 Uhr
Das Restaurant Speicher 52 befindet sich im Marriott-Hotel im Hamburger ABC-Viertel. Dieser kleine Bereich in der Hamburger Innenstadt wird aufgrund seine Architektur und der vielen edlen Boutiquen auch Quartier Satin genannt. Das Speicher 52 mischt denn auch hanseatische Tradition gekonnt mit der Weltläufigkeit von Paris. Die moderne Einrichtung spielt mit der Warenwelt der Hamburger Speicherstadt (Kaffee & Tee, Gewürze etc.). Die Speisekarte interpretiert norddeutsche Küche neu, ob es nun überbackener Holsteiner Ziegenkäse mit Honig-Curry-Dressing ist oder Hamburger Stubenküken mit Rotspon-Rosinenjus und sautiertem Blattspinat. - Gaststätte zur Post (Cranz)
Warme Küche Mi/Do 11:00-15:00 Uhr, Fr-So 11:00-15:00 & 17:00-21:00 Uhr; Mo/Di Ruhetag (in den Sommermonaten geänderte Zeiten)
Das Gasthaus zur Post in Cranz ist bekannt für fangfrischen Fisch. Das Fischerdorf Cranz, an der Estemündung direkt gegenüber Blankenese gelegen, ist ein idealer Ausgangspunkt oder Endpunkt für eine Radtour durchs Alte Land. Im Gasthaus zur Post gibt es, je nach Jahreszeit, verschiedene Fischspezialitäten. Von Januar bis April Stint satt, im Mai selbstverständlich Scholle, im Juli Matjes und im August Elbaal. Der Garten liegt direkt an der Este, man kann sogar mit dem eigenen Boot festmachen. Wer kein eigenes Boot hat, kann die Fähre ab Blankenese nehmen. Die knapp 30 minütige Fahrt nach Cranz kostet wenige Euro und ist ein echtes Vergnügen.
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