Handwerkliche Ausbildung
In Deutschland gibt es derzeit circa 150 verschiedene handwerkliche Ausbildungsberufe, weshalb im Handwerk auch die meisten Ausbildungsplätze angeboten werden. Derzeit arbeiten rund 4,8 Millionen Menschen in rund 887.000 Betrieben im Handwerk und 500.000 junge Menschen werden ausgebildet. Handwerkliche Ausbildungen gibt es vor allem in der Metall-, Elektro-, Bau-, Holz-, Nahrungs-, Gesundheits- und Bekleidungsbranche. Die einzelnen Berufe unterscheiden sich sehr stark voneinander, auch in den Anforderungen an die Bewerber. Geschicklichkeit, Genauigkeit und praktisches Können sollte aber jeder Bewerber vorweisen. Im Handwerk kommt es zudem nicht nur auf körperliche Arbeit an, denn wer handwerklich arbeitet, muss auch Denkarbeit leisten, da Arbeitsschritte vor ihrer Ausführung einer ordentlichen Planung bedürfen.
Ausbildungsbetriebe im Handwerk
Technische Ausbildung
Ausbildung als Elektroni- ker/-in, Mechatroniker/-in, Industrie-Mechaniker/-in »
Anforderungen der Ausbilder sind je nach Branche ein Haupt- oder Realschulabschluss. Gern gesehen sind gute Deutsch- und Mathematiknoten. Dies ist nicht immer ein Muss, denn vielen Ausbildungsbetrieben ist die Persönlichkeit wichtiger und ob Beruf und Bewerber zusammenpassen. Mit der steigenden Größe der Abiturjahrgänge wird das Handwerk aber auch für Abiturientinnen und Abiturienten zunehmend interessanter.
Wer die Gesellenprüfung am Ende der Lehrzeit erfolgreich ablegt, hat, auch wenn er nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen wird, gute Berufschancen. Da gute Handwerker immer benötigt werden, ist die Branche sehr sicher. Interessant für viele Bewerber ist außerdem, dass man sich nach der Meisterprüfung selbständig machen kann.
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