Bezirk Harburg

Voller Erfolg Demokratiekonferenz

Die Mehrheit der Harburgerinnen und Harburger ist in ihrer Nachbarschaft sozial engagiert.

Bezirk Harburg - Demokratiekonferenz

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit Lokale Partnerschaften Harburg.

Diese Studie war Thema der Demokratiekonferenz, die am 6. Oktober 2017 im Kulturzentrum Rieckhof stattfand. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Birgit Rajski (SPD), der Projektleiterin der Lokalen Partnerschaften Harburg, Florence Sow, und der Koordinatorin des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe, Ghasal Falaki. Diese stimmten die 70 Zuhörerinnen und Zuhörer aus Vereinen, Politik und der Bevölkerung mit einem kurzen Rückblick auf den bisherigen Prozess, der Entwicklung des Harburger Leitbildes "Zusammenleben in Vielfalt“ bis hin zur Demokratiekonferenz auf den Abend ein.

Zu Beginn der Studie erfuhren die Leiter, dass im Bezirk Harburg eine enorme Resonanz, Auskunftsfreudigkeit und Identifikation mit dem Bezirk Harburg vorhanden ist. So fällt auch das erste Zwischenergebnis der Studie aus. Trotz Ängsten und Vorbehalten gegenüber Migrantinnen und Migranten überwiegt der Wunsch im Bezirk nach mehr Kontakt und Kommunikation miteinander. Ebenso beeindruckend ist die Tatsache, dass 56% der Befragten in Harburg sich bereits in Initiativen engagieren oder sich engagieren wollen.

Auf Grundlage dieser ersten Befragungen wurden bereits erste Projektideen entwickelt und Verbesserungspotential herausgearbeitet. Die Harburgerinnen und Harburger wünschen sich mehr Orte der Begegnung ebenso wie eine bessere Informationsstruktur im Bezirk. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll das Harburger Leitbild "Zusammenleben in Vielfalt“ vorangetrieben und konkrete Projektideen und Maßnahmen entwickelt werden.