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Harvestehude – Im Stadtteil an der Außenalster unweit der City sind Wohnungen begehrt
Der Hamburger Stadtteil Harvestehude hat ca. 17.000 Einwohner. Im Osten wird der Stadtteil durch die Außenalster begrenzt. Im Norden bildet der Isebekkanal die Grenze zu Eppendorf, im Westen grenzt der Stadtteil an Eimsbüttel und im Süden an Rotherbaum. Geschichtlich von Bedeutung ist in Harvestehude das Zisterzienser-Nonnen-Kloster, das bereits im Jahre 1245 in Altona gegründet wurde und 1295 in den Stadtteil zwischen Alster und Isebekkanal umsiedelte.
Im Jahre 1860 wurde das Gut Harvestehude von einem "Consortium Hamburger Bürger" aufgekauft, durch den Bau von Straßen erschlossen und weiterverkauft. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck "Zylinderviertel". Hier siedelten sich vornehmlich Angehörige des Mittelstandes, feine Leute mit Zylinder, an. So entwickelte sich der Stadtteil zu einem der vornehmsten Viertel der Stadt. Pöseldorf, dessen Bedeutung auf den Ausdruck "gepöselt" zurückgeht, was "gärtnerisches Herumwirtschaften ohne großen Erfolg" bedeutet, gehört ebenfalls zu Harvestehude.
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