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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Projektgebiet Mitte Altona

Heutige Nutzungen

Zusammenfassung:

  • Bahnhof Altona: Knotenpunkt mit Einzelhandel, Gastronomie und ehemaliger Bahndirektion inkl., Platzfläche
  • entlang der Harkortstraße zwischen ehemaligen Güterbahnhof und Kleiderkasse: bahnfremdes Kleingewerbe
  • ehemaliges Straßenbahndepot: großflächiger Einzelhandel
  • entlang der Stresemannstraße zwischen den Gleisen: Wohnen, spezialisierter Einzelhandel und Gewerbe, Regenrückhaltebecken
  • ehemaliger Postbahnhof: Post, Postlogistik und Großhandel
  • brachliegende Gleisflächen

Der Güterbahnhof und die Kleiderkasse

Der ehemalige Güterbahnhof Altona prägt zusammen mit der sogenannten „Kleiderkasse“, die einst zur Lagerung der Berufskleidung der Bahnmitarbeiter diente, die Flächen südlich der Stresemannstraße. Die alten Hallen stehen heute zum großen Teil leer oder werden von kleinen Handelsbetrieben oder Büros genutzt, die nicht zur Bahn gehören. Angrenzend liegen weite Flächen brach. Einige kleingewerbliche Betriebe finden sich zudem an der Harkortstraße neben bzw. in der „Kleiderkasse“.

Zum größten Teil sollen die Güterhallen erhalten werden. Zum größten Teil sollen die Güterhallen erhalten werden.

(urbanista)

Kleiderkasse Mitte Altona Kleiderkasse Mitte Altona

(urbanista)













Gleisflächen mit Wasserturm Gleisflächen mit Wasserturm

(bsu)

Die Gleisflächen

Ein weiteres Areal innerhalb des Gebiets wird durch die Gleisflächen gebildet – hier finden zurzeit ausschließlich Bahnnutzungen statt. Zum Teil sind diese Nutzungen bereits aufgegeben worden, so dass zwischen den Gleisanlagen einzelne Hallen leer stehen und verfallen.





Luftbild Mitte Altona, Blick über Projektgebiet

(www.luftbilder.de, M. Friedel / FHH)

Das Gleisdreieck

Im Westen des Projektgebiets befindet sich das sogenannte Gleisdreieck. Ursprünglich war es Standort einer Kokerei, wo aus Kohle Koks gemacht wurde, und diente damit dem Bahnbetrieb. Diese Nutzung ist jedoch vor Jahren schon aufgegeben worden. Eine neue Nutzung wurde nicht aufgenommen, so dass sich die vorhandene Vegetation ungestört entwickeln konnte. Heute ist das Gleisdreieck daher begrünt und mit großen Bäumen bewachsen. Das Gebiet ist von Nordwesten aus zu Fuß erreichbar, jedoch durch seine Lage zwischen den Bahngleisen weitgehend isoliert.


Luftbild Bahnhof Altona, links im Bild das ehemalige Straßenbahndepot Luftbild Bahnhof Altona, links im Bild das ehemalige Straßenbahndepot

(Matthias Friedel, www.luftbilder.de )

Das ehemalige Straßenbahndepot

Unmittelbar östlich an den Bahnhof grenzt ein Gebäude an, dessen Großteil ein ehemaliges Straßenbahndepot einnimmt: Im Innenhof des Baus befinden sich Teile des alten Depots, die durch einen großen Einzelhandelsbetrieb genutzt werden. In den Erdgeschossen der zum Paul-Nevermann-Platz und zur Max-Brauer-Allee ausgerichteten Gebäude befinden sich gastronomische Betriebe sowie kleine Dienstleister. In der Goetheallee und der Präsident-Krahn-Straße finden sich zudem mehrere Hotels, die von der Bahnhofsnähe profitieren.


foto pressebild 1

(bsu)

Der Bahnhof Altona

Der Bahnhof Altona im Süden des Gebiets stellt zusammen mit dem zentralen Busbahnhof und dem als Parkplatz genutzten Paul-Nevermann-Platz in erster Linie einen Verkehrsknotenpunkt dar, vor allem für den öffentlichen Personennahverkehr im Westen Hamburgs und als Ausgangspunkt für den Regionalverkehr der Bahn in Richtung Norden. Dabei nutzen heute ca. 80 Prozent der Fahrgäste die S-Bahn im Bahnhof Altona und werden diesen erwartungsgemäß auch nach einem Umzug des Fernbahnhofs weiter aufsuchen.
Neben seiner Aufgabe für den Verkehr, übernimmt der Bahnhof Altona zudem eine Funktion als Einzelhandelsstandort im Zentrum Altonas. Über seine Nutzungen verbindet er die Kerngebiete an der Ottenser Hauptstraße und Großen Bergstraße / Neuen Großen Bergstraße. Baulich wirkt der Bahnhof jedoch durch die Organisation des Gebäudes und der Verkehrsströme in seinem Umfeld eher wie eine Barriere zwischen Ottensen und Altona-Altstadt. Der Bahnhofsvorplatz wird vor allen Dingen durch das Gebäude der südwestlich gelegenen ehemaligen Bahndirektion bestimmt. Diese wird heute im Erdgeschoss durch einen Gastronomiebetrieb und in den Obergeschossen durch Büros genutzt.


Gelände des ehemaligen Postbahnhofs Gelände des ehemaligen Postbahnhofs

(Matthias Friedel, www.luftbilder.de)

Der ehemalige Postbahnhof

Weiter im Norden schließt auf den Flächen des ehemaligen Postbahnhofs ein weiterer Bereich an, der durch Einrichtungen der Post sowie seit einigen Jahren durch einen Großhandelsbetrieb geprägt ist. Im Einzelnen befinden sich hier:

  • das Zentrum für internationale Seepost,
  • das Briefzentrum,
  • die Zustellerpost,
  • das Verteilerzentrum für Frachtgut,
  • das Verwaltungsgebäude des Briefzentrums sowie
  • der Großhandelsmarkt als Nachfolgenutzung für eine nicht mehr benötigte Logistikhalle der Post.



Bebauung an der Stresemannstraße

An der Stresemannstraße, im Übergangsbereich zwischen dem zentralen Bahngelände und den nach Norden führenden Gleisanlagen, gibt es zum einen Wohnbebauung. Zum anderen haben sich hier spezialisierte Einzelhandelsbetriebe im Bereich Möbel und Autoteile sowie eine Autovermietung nördlich der Stresemannstraße angesiedelt. Durch die isolierte Lage zwischen den unterschiedlichen Verkehrstrassen wird dieses Areal als eine Einheit wahrgenommen.




foto heutige nutzungen

(bsu)

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