Hallenhockey in Hamburg 18 Hamburger Teams spielen in Liga eins und zwei

Hallenhockey wird in Hamburg GROSS geschrieben. Nicht weniger als 18 Mannschaften der Damen und Herren spielen in den beiden obersten Ligen Deutschland. Die Herren-Bundesliga ist sogar komplett in Hamburger Hand.

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Hallenhockey in Hamburg

Hamburgs Hockey-Clubs in der Halle

Am Wochenende begann die Hallenhockey-Bundesliga-Saison der Damen und Herren. Und in diesem Fall besteht die 1. Bundesliga Gruppe Nord der Herren nur aus Hamburger Clubs (Vereine sagt man hier ungern). Der letzte Nicht-Hamburger Club, Hannover 78, stieg in der vergangenen Saison in die 2. Liga ab. Aufgestiegen ist dafür der Hamburger Polo Club. Die Mannschaft von Trainer Matthias Witthaus (Olympiasieger 2008 und 2012) hat eine erstaunliche Siegesserie hinter sich. Sie stieg ohne Unterbrechung, Jahr für Jahr, von der vierten in die Bundesliga auf. Die Mannschaft meint es ernst - und wird auch ernst genommen. Das liegt schon daran, dass die Hockey-Abteilung den Spielbetrieb der ersten Herren ausgegliedert und zu einer GmbH umgewandelt hat. Einzigartig in der Hockey-Hansestadt. Bei den Damen kommen in der Nordliga immerhin fünf von sechs Teams aus Hamburg.

Die Titelverteidiger: Bei den Damen ist der Uhlenhorster HC Deutscher Meister, bei den Männern gewann Rot Weiss Köln den Titel.

Der Bundesliga-Modus

Es gibt bei den Damen und Herren jeweils eine Liga Nord und Süd mit je sechs Mannschaften. Gespielt in Hin- und Rückspiel. Jede Mannschaft hat also zehn Spiele. Die daraus resultierenden besten zwei jeder Staffel spielen im Viertelfinale im K.o.-System die besten Vier aus. Diese spielen dann im Rahmen des Final-Four-Turniers den Deutschen Meister aus. Die jeweils schlechtesten Teams steigen in die zweite bzw. Regionalliga (Damen) ab. Entspechend steigt jeweils eine Mannschaft in die erste Liga auf.

Die aktuellen Spiele der Saison 2017/18

Herren, Nord
13. 1., 14.00 Uhr: Polo – Alster (4:9)
13. 1., 16.00 Uhr: Klipper – Heimfeld (4:7)
14. 1., 18.00 Uhr: Heimfeld – Polo (8:12)
17. 1., 20.30 Uhr: Klipper – Uhlenhorst (2:14)
17. 1., 20.30 Uhr: Alster – Harvestehude (10:8)
19. 1., 20.30 Uhr: Harvestehude – Uhlenhorst
21. 1., 14.00 Uhr: Polo – Klipper
21. 1., 16.00 Uhr: Uhlenhorst – Alster
21. 1., 16.00 Uhr: Harvestehude – Heimfeld
Damen, Nord
13. 1., 14.00 Uhr: Alster – Braunschweig (22:0)
13. 1., 14.00 Uhr: Klipper – Großflottbek (2:7)
13. 1., 14.00 Uhr: Harvestehude – Uhlenhorst (7:5)
14. 1., 13.30 Uhr: Braunschweig – Flottbek (3:3)
14. 1., 14.00 Uhr: Alster – Harvestehude (9:1)
14. 1., 15.00 Uhr: Klipper – Uhlenhorst (0:8)
16. 1., 20.30 Uhr: Uhlenhorst – Alster (3:10)
21. 1., 13.30 Uhr: Braunschweig – Klipper
21. 1., 14.00 Uhr: Harvestehude – Flottbek

Tabellen

Herren

PlatzClubSpieleTorePunkte
1Alster978:42+ 3623
2Uhlenhorst885:42+ 4319
3Harvestehude880:48+ 3218
4Polo959:86- 279
5Heimfeld962:88- 265
6Klipper926:84- 581

Damen

PlatzClubSpieleToreDiffer.Punkte
1Alster1083:17+ 6627
2Harvestehude965:27+ 3824
3Uhlenhorst1046:39+ 715
4Flottbek932:30+ 213
5Klipper812:52- 403
6Braunschweig8 12:85- 731

Weitere Informationen: Hockey in Hamburg

Viertelfinale der Herren, 27. 1. 2018
1. Gruppe Nord - 2. Gruppe Süd
1. Gruppe Ost - 2. Gruppe West
1. Gruppe Süd - 2. Gruppe Nord
1. Gruppe West - 2. Gruppe Ost

Final Four der Herren
3. Februar 2018: 1. und 2. Halbfinale

Finale der Herren
4. Februar 2018

Viertelfinale der Damen, 27. 1. 2018
1. Gruppe Nord - 2. Gruppe Süd
1. Gruppe Ost - 2. Gruppe West
1. Gruppe Süd - 2. Gruppe Nord
1. Gruppe West - 2. Gruppe Ost

Final Four der Damen
3. Februar 2018: 1. und 2. Halbfinale

Finale der Damen
4. Februar 2018

Hallen-Bundesliga 2016/17: Das Hamburger Damen-Finale

Eines stand schon vor dem Finale fest: Der Deutsche-Hallemeister der Damen kommt aus Hamburg. Denn im Finale spielten der UHC und der HTHC.

Am Ende hatte der UHC mit 8:7 nach Penaltyschießen ganz knapp die Nase vorn. Zur Halbzeit stand es 2:1, nach Ende der regulären Spielzeit hieß es 4:4. Im Penaltyschießen erzielte Katharina Otte den entscheidenden Treffer zum 8:7 für den UHC.

Die Tore schossen:
1:0 Céline Wilde (3.), 2:0 Lisa Altenburg (4., Siebenmeter), 2:1 Franziska Hauke (28., Siebenmeter), 3:1 Janne Müller-Wieland (48.), 3:2 Frederike Hauschildt (51.), 4:2, Marie Mävers (55.), 4:3 Annika Fischer (57.), 4:4 Anne-Cathrin Deupmann, 4:5 Franziska Hauke (Penalty-S.), 5:5 Lisa Altenburg (PS), - Anne-Catrin Deupmann (PS), 6:5 Céline Wilde (PS), 6:6 Anabelle Herzsprung (PS), – Katahrina Otte (PS), 7:6 Lisa Altenburg (PS), 7:7 Franziska Hauke (PS), - Céline Wilde (PS), - Anabelle Herzsprung (PS), 8:7 Katharina Otte (PS), - Anne-Cathrin Deupmann (PS)

Hallen-Bundesliga 2016/17: Die Herren

Bei den Herren lief es nicht so gut: Der HTHC unterlag Rot-Weiss Köln mit 4:5 nach Penaltyschießen. Nach der regulären Spielzeit stand es 3:3. Und der Club an der Alster verlor sein Halbfinale mit 3:4 gegen den Mannheimer HC. Im Finale gewann Rot-Weiss Köln gegen den Mannheimer HC mit 4:3 nach Penaltyschießen.

Alle Hamburger im Final Four

Alle vier Hamburger Mannschaften haben ihre Viertelfinalspiele gewonnen. Durch ein 6:5 beim Berliner SC haben die Damen des HTHC das Final-Four-Turnier um die Deutsche Hallenmeisterschaft erreicht. Auch die UHC-Damen sind durch ein 9:3 gegen Leipzig dabei. Bei den Herren hat der HTHC 12:6 gegen die Zehlendorfer Wespen gewonnen und erreichte somit ebenfalls das Final Four. Der Club an der Alster kam durch ein 4:3 bei TC Blau-Weiss in die Runde der letzten vier.

Das Final Four

Das Finale Four der Damen und Herren wird in diesem Jahr am 4. und 5. Februar in Mühlheim gespielt. Die Finalspiele sind am Sonntag, den 5. Februar.
Damen, 4. Februar
12.00 Uhr: UHC – Düsseldorf (3:1)
14.00 Uhr: HTHC – Mannheim (4:3)
Herren, 4. Februar
16.00 Uhr: HTHC – Rot-Weiss Köln (4:5 n. P.)
18.00 Uhr: Mannheimer HC – Club an der Alster (4:3)

Sonntag, 5. Februar
11.30 Uhr, Finale der Damen: UHC – HTHC (8:7, n. P.)
14.00 Uhr, Finale der Herren: Rot-Weiss Köln –Mannheimer HC (4:3 n. P.)

Polo Club in Bundesliga aufgestiegen

In der 2. Liga Nord sind die 1. Herren in die Bundesliga aufgestiegen. Durch das 9:5 gegen den Tabellenzweiten DTV Hannover und das gleichzeitige 4:4 der Flottbeker gegen Rissen war alles klar. Es ist der erste Aufstieg in die Hallen-Bundesliga seit Bestehen des Vereins (1898) und der dritte Auftstieg in Folge in der Halle, seitdem Spielertrainer und Rekordnationalspieler Matthias Witthaus die Mannschaft in der Oberliga übernahm. Auch auf dem Feld kann die Mannschaft aufsteigen. Nach der Hinrunde der 2. Liga steht das Team auf Platz eins.

Hamburgs Hallen-Mannschaften in Liga eins und zwei

1. Liga Damen Nord, Halle
Club an der Alster www.dcada.de
Harvestehuder THC www.hthc.de
UHC Hamburg www.uhc.de
Großflottbeker TGHC www.gthgc.de
Klipper Hamburg klipper.de

Regionalliga (2. Liga) Damen Nord, Halle
Hamburger Polo Club hamburger-polo-club.de
Marienthaler THC www.mthc.de
TG Heimfeld www.tg-heimfeld.de

1. Liga Herren Nord, Halle
Club an der  Alster www.dcada.de
UHC Hamburg www.uhc.de
Harvestuder THC www.hthc.de
Klipper Hamburg klipper.de
TG Heimfeld www.tg-heimfeld.de
Hamburger Polo Club hamburger-polo-club.de

2. Liga Herren Nord, Halle
TTK Sachsenwald www.ttk-sachsenwald.de
Rahlstedter HTC www.rhtc.de
Großflottbeker TGHC www.gthgc.de
THK Rissen www.thk-rissen.de

18 Hamburger Teams spielen in Liga eins und zwei
Hallenhockey wird in Hamburg GROSS geschrieben. Nicht weniger als 18 Mannschaften der Damen und Herren spielen in den beiden obersten Ligen Deutschland. Die Herren-Bundesliga ist sogar komplett in Hamburger Hand.
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