Baumaßnahmen in Gebieten mit hohen Grundwasserständen
In Bereichen, in denen der höchste gemessene Grundwasserstand bis in Höhe der Bebauung (Keller und Fundamente) reicht, sind entsprechend geeignete Abdichtungsmaßnahmen gegen drückendes Wasser (Grundwasser) vorzunehmen. Auch in Gebieten mit oberflächennahen undurchlässigen bzw. schwer durchlässigen Bodenhorizonten, z.B. Lehm oder Mergel, kann es nach starken Niederschlägen zur Ausbildung von Staunässe (Schichtenwasser) über dem Mergelhorizont kommen, was ebenfalls geeignete bauliche Abwehrmaßnahmen erforderlich macht. Generell gilt, dass nachträglich durchzuführende Maßnahmen technisch aufwendig und sehr kostenintensiv sind.
Für die Planung eines Bauwerkes und seiner Abdichtung gegen drückendes Wasser sind Kenntnisse über die langfristige Entwicklung des Grundwasserstands im betreffenden Baugebiet erforderlich. Zur Messung der Grundwasserstände unterhält die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt ein umfangreiches Messnetz, mit dessen Hilfe zum Teil seit mehreren Jahrzehnten Aufzeichnungen vorgenommen werden. Diese Daten und Auskünfte über den Baugrund kann jeder Bauherr gegen Gebühr bei der Behörde für Umwelt und Gesundheit einholen (siehe Ansprechpartner). Die Einholung dieser Kenntnisse gehört im Übrigen zu den unerlässlichen Pflichten des Bauvorlagenberechtigten, d.h. beispielsweise des Architekten.
Broschüre
Informationen zu Schutzmaßnahmen gegen Starkregenfolgen und Kellervernässung können der gemeinsam mit dem Unternehmen 'Hamburg Wasser' herausgegebenen Broschüre entnommen werden:
Achtung, die Broschüre befindet sich derzeit in der Überarbeitung und kann daher zurzeit nicht heruntergeladen werden.

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