Bezirk Altona

Hintergrund & Beteiligungsprozess Holstenareal neu denken – machen Sie mit!

Die Holsten-Brauerei zieht um. Aufgrund der Verlegung nach Harburg steht das Gelände in Altona für eine neue Entwicklung zur Verfügung. Von Januar bis Juli 2017 wurde ein Wettbewerb durchgeführt, mit dem das künftige Bebauungskonzept des Quartiers ermittelt wurde. Vorab startete der Beteiligungsprozess, der die gesamte Entwicklung begleitet.

Beteiligungsprozess zum Holstenareal – ein neues Quartier in Altona

 

Aktuell: Wettbewerb Holstenareal entschieden

In seiner Sitzung am 13. Juli 2017 entschied sich das Preisgericht für den Sieger des zweistufigen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für die zukünftige Entwicklung des Holstenareals.
 
Das Preisgericht mit dem Vorsitzenden Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Stadt Hannover, entschied sich mehrheitlich für den Entwurf des Büros André Poitiers, Architekt Stadtplaner RIBA mit arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG aus Hamburg. Den zweiten Platz belegte das Büro Trojan + Trojan, Architekten + Stadtplaner, Darmstadt, mit WGF Objekt Hirschmann Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg, und auf den dritten Rang wählte die Jury das Büro haas cook zemmrich | STUDIO2050, Stuttgart mit RAMBOLL/ Studio Dreiseitl Landschaftsarchitekten, Überling.
 
Die Jury, bestehend aus namhaften Architekten sowie hochrangigen Vertretern der Verwaltung, der Altonaer Politik und zugelosten Altonaer Bürgerinnen und Bürgern sowie der SG Development GmbH, Düsseldorf, würdigte damit die gelungene Umsetzung der städtebaulichen Aufgabe, gemäß des zugrunde liegenden Auslobungstextes, durch das Büro André Poitiers.
 
Dr. Liane Melzer, Altonaer Bezirksamtsleiterin:
„Der Siegerentwurf zeigt, dass auf dem Gelände der Holsten-Brauerei ein neues, lebendiges und inklusives Quartier an dieser markanten Schnittstelle im Herzen Altonas entstehen wird. Der Entwurf bietet die städtebauliche Voraussetzung für eine vielseitige Nutzungsmischung, unter Berücksichtigung auch bezahlbaren Wohnraums. Der Entwurf wird jetzt in weiteren konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten, auch hinsichtlich der zu realisierenden Masse, zu konkretisieren sein.“


Veranstaltungshinweis:
Ausstellung der fünf Preisträger vom 24. Juli bis 4. August 2017 in den Zeisehallen

Nachdem das Preisgericht den Wettbewerbssieger ausgewählt hat, werden die Plätze 1 bis 5 der Wettbewerbsbeiträge nochmals ausgestellt.

Ausstellungszeitraum:
24. Juli bis 4. August 2017
Ort: Zeisehallen, Friedensallee 7–9, 22765 Hamburg

Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 20 Uhr frei zugänglich (am 4. August 2017 nur bis 16 Uhr).

Impressionen

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Der Hintergrund

Der Carlsberg Konzern hat verkündet, im Jahr 2019 den Standort der Holsten-Brauerei nach mehr als 137 Jahren mit Sitz in Altona nach Heykenaukamp in Hausbruch zu verlegen. Verwaltung, Vertrieb und Marketing werden jedoch weiterhin in Altona bleiben.

Mit der Verlegung stehen 86.500 Quadratmeter Fläche für eine städtebauliche Entwicklung zur Verfügung. Hier soll bis 2020 ein neues Quartier mit etwa 1300 Wohnungen für rund 2500 Bewohner in einem der beliebtesten Stadtteile Hamburgs entstehen.

Für das Planungsverfahren startete das Bezirksamt Altona einen begleitenden Beteiligungsprozess, durch den sich die Hamburgerinnen und Hamburger in die Planungen einbringen können.

Im Januar begann ein städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb, mit dem die grundsätzliche städtebauliche Struktur des Gebiets ermittelt wurde. Ende März wurde der erste Zwischenschritt des Wettbewerbs erreicht und die erste Phase abgeschlossen. Bis dahin mussten alle teilnehmenden Büros ihre Entwürfe einreichen. Im Rahmen einer Ausstellung konnten sich Bürgerinnen und Bürger zu den Entwürfen äußern – vor der Sitzung des Preisgerichts, das im April 2017 aus den elf teilnehmenden Planerteams fünf zur Finalisierung ihrer Entwürfe auswählte. Nach einer erneuten öffentlichen Ausstellung dieser Arbeiten entschied sich das Preisgericht am 13. Juli 2017 mehrheitlich für den Entwurf des Büros André Poitiers, Architekt Stadtplaner RIBA mit arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG aus Hamburg.

 


Rückblick:
Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse am 10. Juli 2017 im Bürgertreff Altona-Nord

Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb zur Gestaltung des Holstenareals wurde am 13. Juli 2017 entschieden. Von Januar bis März 2017 hatten elf Architekturbüros in der ersten Wettbewerbsphase Ideen zur neuen Gestaltung des Quartiers entwickelt. Die Ergebnisse wurden Ende März öffentlich ausgestellt und die Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, sich zu den Entwürfen der Architekten zu äußern. Danach wählte das Preisgericht des Wettbewerbs fünf Büros aus, die bis Juni 2017 ihre Entwürfe weiter ausgearbeitet haben.

Anschließend bekamen die Altonaer Bürgerinnen und Bürger wieder die Gelegenheit, sich zu den Entwürfen zu äußern, bevor das Preisgericht den Sieger des Wettbewerbs kürte. Somit wurde sichergestellt, dass die Preisrichter die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger bei der Auswahl des Siegerentwurfs mitberücksichtigen konnten.

 

Rückblick:
Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse (Phase 1) am 27. und 28. März 2017 im Rathaus Altona

Bevor das Preisgericht des Wettbewerbs die fünf Entwürfe auswählte, die in der zweiten Phase weiterbearbeitet werden sollten, hatten die Altonaer Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu den Entwürfen zu äußern. Die zwölf Entwürfe wurden anonymisiert ausgestellt, wozu Anregungen und Kritik abgegeben werden konnte. Während der Ausstellung waren Mitarbeiter der steg Hamburg und des Bezirksamts Altona für Rückfragen vor Ort. Die gesammelten Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger wurden dem Preisgericht zur Verfügung gestellt, so dass die Meinung der Altonaer beim Preisgericht berücksichtigt werden konnte.

 

Rückblick:
Start des Beteiligungsprozesses am 14. Januar 2017

Vor dem Wettbewerb wurden in einer Auftaktwerkstatt zur Entwicklung des Holstenareals alle Themen, die für die künftige Bebauung wichtig sind, mit den Altonaerinnen und Altonaern diskutiert und reflektiert. Interessierte konnten sich informieren, mitmachen und ihre Ideen einbringen.

Die Auftaktwerkstatt fand am 14. Januar 2017 in der Theodor-Haubach-Schule statt. Zunächst wurden Ideen und Anregungen zur Entwicklung des Quartiers gesammelt, dann wurden die Ideen gemeinsam diskutiert und gewichtet.

Die Ergebnisse der Auftaktwerkstatt wurden ausgewertet und anschließend zusammen mit der Aufgabenstellung zum Wettbewerb an die teilnehmenden Büros weitergereicht. Unter „Downloads“ am Ende dieser Seite finden Sie das Protokoll der Auftaktwerkstatt mit einer Zusammenfassung der Veranstaltungsergebnisse.


Rückblick:
Erste Informationsveranstaltung im November 2016

Am 7. November 2016 erläuterten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Firma Carlsberg und der neuen Eigentümer der Fläche, der GERCH GROUP, den Stand der Entwicklungen, die anstehenden Verfahren und die Möglichkeiten zur Beteiligung.

Unter „Downloads“ am Ende dieser Seite finden Sie die Präsentationen, die an diesem Abend gezeigt wurden, sowie das Protokoll der Veranstaltung.


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