Hamburger SV Der Dino der Fußball-Bundesliga

Als einziger Verein spielt der HSV seit der ersten Bundesliga-Saison im Jahr 1963/1964 ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse. Seit Jahren kämpft der HSV gegen den Abstieg und wartet auf ruhigeres Fahrwasser.

1 / 1

Hamburger Sportverein Fußball-Bundesliga

Volksparkstadion

Adresse
Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg
Telefon
040 - 30051214
E-Mail
info@hsv.de
Homepage
Volksparkstadion

Fünfte Auswärtsniederlage in Folge

Nach dem 3:1-Heimsieg gegen Stuttgart kam nun wieder Normalität beim HSV auf. Beim jetzt Tabellenzweiten Schalke 04 gab es ein 0:2. Der HSV hatte gar nicht mal schlecht gespielt, agierte aber häufig unglücklich (Hunt an den Pfosten). Dazu kamen individuelle Fehler (Ito, Jung, Santos), die zu den beiden Gegentoren von Di Santo (17., Elfmeter) und Burgstaller (77.) führten. Der HSV bleibt aber auf Platz 15. Allerdings nur noch zwei Punkte vor Werder Bremen, dass mit 4:0 gegen Hannover gewann.

Lasogga geht nach England

Es war immer der Traum von Pierre-Michel Lasogga: Die englische Premier League. Nun kommt er diesem Ziel, zumindest geografisch, näher. Der Stürmer wird an den Zweitligisten Leeds United für ein Jahr ausgeliehen. Lasogga spielt seit Sommer 2013 für den HSV und hat in der Hansestadt noch einen Vertrag bis 2019. In den Planungen von Trainer Markus Gisdol spielt der bullige Stürmer aber keine Rolle mehr. Lasogga baut aber weiter auf den HSV, will in der kommenden Saison zurück und auch wieder für den Bundesligisten spielen.

DFB-Pokal: Raus in der 1. Runde

Der HSV hat es tatsächlich wieder geschafft und ist in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Drittligisten VfL Osnabrück mit 1:3 ausgeschieden. Dabei begann es gut für den HSV. Marcel Appiah bekam schon in der 18. Minute die Rote Karte wegen einer Notbremse an Bobby Wood. Doch wer dachte, dass der HSV nun im Vorteil ist, sah sich getäuscht. Der VfL ging in der 39. Minute durch Halil Savran mit 1:0 in Führung. Marc Heider (61.) und Ahmet Arsland (71.) erhöhten auf 3:0. Alle Tore fielen nach dem selben Schema: Angriff über außen, Verteidiger schwindelig gespielt, Pass in die Mitte – Tor!

Der Spielplan 2017/18

SpieltagTerminSpielErgebnis
119. 8., 15.00 UhrHSV – FC Augsburg1:0
225. 8., 20.30 Uhr1. FC Köln – HSV1:3
38. 9., 20.30 UhrHSV – RB Leipzig0:2
415. 9., 20.30 UhrHannover 96 – HSV2:0
520. 9., 20.30 UhrHSV – Borussia Dortmund0:3
624. 9., 18.00 UhrBayer Leverkusen – HSV3:0
730. 9., 18:30 UhrHSV – Werder Bremen0:0
814.10., 15:30 UhrMainz 05 – HSV3:2
921.10., 18:30 UhrHSV – Bayern München0:1
1028.10., 15:30 UhrHertha BSC – HSV2:1
11 4.11., 15:30 UhrHSV – VfB Stuttgart3:1
1219.11., 15:30 UhrSchalke – HSV2:0
1326.11., 15:30 UhrHSV – 1899 Hoffenheim
14 1.12., 20:30 UhrSC Freiburg – HSV
15 9. 12., 15.30 UhrHSV – VfL Wolfsburg
1612. 12., 20.30 UhrHSV – Eintracht Frankfurt
1715. 12., 20.30 UhrMönchengladbach – HSV
1813. 1. 2018, 15.30 UhrAugsburg – HSV
1920. 1. 2018, 18.30 UhrHSV – 1. FC Köln
2027. 1. 2018, 15.30 UhrRB Leipzig – HSV
21 4.  2. 2018, 18.00 UhrHSV – Hannover 96
2210.  2. 2018, 15.30 UhrDortmund – HSV
2316. bis 19. 2.HSV – Bayer Leverkusen
2423. bis 26. 2.Bremen – HSV
252. bis 5. 3.HSV – Mainz 05
269. bis 12. 3.Bayern – HSV
2716. bis 18. 3HSV – Hertha BSC
2831. 3. bis 2. 4.Stuttgart – HSV
296. bis 9. 4.HSV – Schalke
3013. bis 16. 4.1899 Hoffenheim – HSV
3120. bis 23. 4.HSV – Freiburg
3227. bis 30. 4.Vfl Wolfsburg – HSV
335. 5., 15.30 UhrEintracht Frankfurt – HSV
3412. 5., 15.30 UhrHSV – Mönchengladbach

Weitere Informationen: HSV-Ticket-Center

Der Kader 2017/2018

Nr.Name (Land)PositionVertrag bis
1Christian Mathenia (D)Tor2019
30Andreas Hirzel (CH)Tor2018
36Tom Mickel (D)Tor2019
13Julian Pollersbeck (D)Tor2021
2Dennis Dieckmeier (D)Abwehr2018
6Douglas dos Santos Justino de Melo (BRA)Abwehr2021
9Kyriakos Papadoupoulos (GRE)Abwehr2020
13Mergim Mavraj (ALB)Abwehr2019
24Gotoku Sakai (JAP, Kapitän)Abwehr2019
28Gideon Jung (D)Abwehr2022
27Young-Jae Seo (KOR)Abwehr2017
22Bjarne Thoelke (D)Abwehr2018
38Jonas Behounek (D)Abwehr2019
4Rick van Drongelen (NL)Abwehr2022
8Lewis Holtby (D)Mittelfeld2018
12Walace Souza Silva (BRA)Mittelfeld2021
14Aaron Hunt (D)Mittelfeld2018
16Vasilije Janicic (CH)Mittelfeld2020
17Filip Kostic (SER)Mittelfeld2021
20Albin Ekdal (SWE)Mittelfeld2018
23Sejad Salihovic ((BIH)Mittelfeld2018
27Nikolai Müller (D)Mittelfeld2018
31Mohamed Gouaida (TUN/FRA)Mittelfeld2019
32Frank Ronstadt (D)Mittelfeld2018
34Finn Porath (D)Mittelfeld2018
7Bobby Wood (USA)Sturm2021
18Gian-Luca Waldschmidt (D)Sturm2020
18Bakery Jatta (GAM)Sturm2019
25Mats Köhlert (D)Sturm2019
43Batuhan Altintas (TUR)Sturm2018
19Sven Schipplock (D)Sturm2018
11André Hahn (D)Sturm2021
40Jann-Fiete Arp (D)Sturm2019
43Tatsuya Ito (JAP)Sturm2018
Markus Gisdol (D)Trainer2019

Zugänge zur Saison 2017/18
Sven Schipplock (D, war ausgeliehen an Darmstadt 98)
Batuhan Altintas (TUR, war ausgeliehen an Kasimpasa/Türkei)
Mohamed Gouaida (war ausgeliehen an den FC St. Gallen 1879)
Julian Pollersbeck (für 3,5 Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern)
Kyriakos Papadopoulos (für 6,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen)
Bjarne Thoelke (ablösefrei vom Karlsruher SC)
André Hahn (für 6 Millionen Euro Ablöse von Mönchengladbach)
Jonas Behounek (D; vom HSV II)
Rick van Drongelen (NL, für drei Millionen Euro Ablöse von Sparta Rotterdam
Sejad Salihovic (vereinslos, davor St. Gallen/Schweiz)
Jann-Fiete Arp (eigene Jugend)
Tastuya Ito (eigene Jugend)

Abgänge nach der Saison 2016/17
René Adler (D, ablösefrei zu Mainz 05)
Ashton Götz (D, ablösefrei, Ziel unbekannt)
Johan Djourou (CH, ablösefrei, Ziel unbekannt)
Nabil Bahoui (SWE, ablösefrei, Ziel unbekannt)
Matthias Ostrzolek (ablösefrei zu Hannover 96)
Michael Gregoritsch (für 5 Millionen Euro Ablöse zum FC Augsburg)
Dren Feka (D/ALB, ablösfrei zum FC Luzern)
Pierre-Michel Lasogga (an Leeds United ausgeliehen)

Abgänge zur Rückrunde 2016/17
Cleber Janderson Pereira Reis (BRA, für 2,5 Millionen Euro zum FC Santos)
Alen Halilovic (CRO, ausgeliehen bis 2018 an Las Palmas)
Emir Spahic (BHI, vereinslos)

2:1! Der HSV bleibt erstklassig

Der HSV hat es tatsächlich geschafft und mit 2:1 gegen den Vfl Wolfsburg gewonnen. Das bedeutet: Klassenberhalt! Zunächst sah es danach überhaupt nicht aus. Der VfL Wolfsburg war die bessere Mannschaft und ging in der 23. Minute verdient in Führung. Doch es dauerte nur elf Minuten, bis Kostic den HSV mit einer Direktabnahme wieder ins Spiel brachte. In der zweiten Halbzeit übernahm der HSV ab der 60. Minute das Ruder und drängte auf die Führung. Und die kam spät, aber sie kam: Luca Waldschmidt, 110 Sekunden vorher eingewechselt, traf per Kopfball in der 88. Minute zum entscheidenden 2:1. Wolfsburg warf alles nach vorn, aber auch vier Minuten Nachspielzeit halfen nichts. Die Hamburger brachten das Ergebnis über die Zeit. Wolfsburg muss in die Relegation. Am Ende kam der HSV sogar auf Platz 14. Und er behält einen Rekord. Er ist die einzige Mannschaft, die seit Beginn der Fußball-Bundeliga (1963) immer dabei ist. Selbst die Bayern stiegen erst zwei Jahre später auf.

„Der FC Bayern des Abstiegskampfs“

So titelt die Presse nach der HSV-Rettung
„Der HSV ist unabsteigbar“ (Die Welt am Sonntag)
„Wir waren tot: HSV feiert Rettung“ (Sport 1)
„Geh rein, Du machst das Ding“ (Süddeutsche Zeitung)
„Der HSV-Wahnsinn geht weiter“ (NTV)
„In Hamburg brechen alle Dämme (RP online)
„Waldschmidt rettet den HSV“ (NDR)
„Der FC Bayern des Abstiegskampfs“ (Spox.com)
„Hamburger SV bleibt erstklassig – mal wieder geschafft“ (Spiegel online)
„Der HSV – kitschiger als jeder Kinofilm“ (Sportschau.de)
„Keine Relegation! HSV feiert Krimi-Rettung“ (Bild.de)
„Der ganz normale HSV-Wahnsinn“ (Hamburger Morgenpost)

Lizenz gesichert

Investor Klaus-Michael Kühne musste mal wieder eingreifen: Um die Lizenvorgaben für die erste und zweite Liga zu erfüllen, kaufte Kühne 312.500 HSV-Aktien im Wert von 15 Millionen Euro und erhöhte damit seine Anteile auf 17 Prozent. Somit ist die Lizenz für die kommende Saison gesichert. Ob Kühne auch in die Spielzeit 2017/18 investieren wird, ließ er zunächst offen, schloss es aber auch nicht aus.

Vertrag mit Trainer Gisdol verlängert

Am 23. März 2017 wurde bekannt: Der HSV hat den Vertrag mit Trainer Markus Gisdol und seinem Team bis zum Jahr 2019 verlängert. Der Kontrakt gilt auch für die 2. Liga. Auf eigenen Wunsch wollte Gisdol bisher nur ein Beschäftigungsverhältnis bis zum Ende der Saison 2016/17.
Markus Gisdol (17. 8. 1969) ist seit dem 26. September 2016 Trainer beim HSV und war zuvor vom 2. 4. 2013 bis zum 26. 10 2015 Trainer des Bundesligisten Hoffenheim. Ausgerechnet nach einer Niederlage gegen den HSV unter Trainer Bruno Labbadia (den er beim HSV ersetzte) musste er dort gehen. Zuvor war der Schwabe Co-Trainer bei Schalke 04, Trainer in Hoffenheim II, SSV Ulm 1846, Sonnenhof-Gr., Stuttgart U17, SC Geislingen und beim FTSV Kuchen (bis 2002). Gisdol war aktiv in Geislingen, Reutlingen, Pforzheim und bei der SpVgg Au/Iller. Seine aktive Karriere beendete er 1996. Gisdol ist ein enger Vertrauter von Bernhard Peters (Direktor Sport beim HSV), der auch in Hoffenheim die selbe Position bekleidete. Beide haben die gleiche Auffassung, von der Art Fußball zu spielen.

Imtech-Arena heißt wieder Volksparkstadion

Investor Klaus-Michael Kühne hat's am 22. Januar 2015 möglich gemacht. Seit dem 1. Juli 2015 heißt die Imtech-Arena für vier Jahre wieder Volksparkstadion. Kühne zahlt dafür pro Jahr vier Millionen Euro. Der HSV hat seinem Namenssponsor Imtech, der ohnehin aus dem bis 2016 laufenden Vertrag entlassen werden wollte, gekündigt. Der HSV ist damit der erste Bundesliga-Verein, der seinem Stadion den ursprünglichen Namen zurückgab.

Weitere Informationen: Volksparkstadion

Gründung des Vereins

„Als Gründungstag gilt der 29. September 1887“. So steht es in der Satzung des Hamburger Sportvereins. Obwohl die eigentliche Gründung des Vereins auf den 2. Juni 1919 datiert, als sich die drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC 1888 und FC Falke 1906 zusammenschlossen. Weil aber der HSV die Tradition seiner drei Vorgängervereine fortsetzen wollte, ist das Jahr 1887 in der Satzung festgeschrieben.

Die Vereinsväter bestimmten die Hansefarben Rot und Weiß für Trikot sowie für die Hose. Dabei ist der Weißanteil im Trikot größer, bei den Hosen dominiert das Rot. Seshalb wird die Mannschaft auch „Die Rothosen“ genannt. Beim Vereinswappen entschied man sich für eine Raute in den Farben Blau-Weiß-Schwarz. Diese Farben hatten die drei Vereine, aus denen der HSV hervorging, gemeinsam. Die Raute war damals ein oft verwendetes Symbol der Hamburger Handelsschifffahrt und bedeutet in etwa: Alle Mann an Bord, das Schiff ist bereit zur Abfahrt.

Ausgliederung der Profiabteilung

Am 25. Mai 2014 beschloss die Mitgliederversammlung die Ausgliederung der Profiabteilung. 86,9 % stimmten für die neue Struktur mit Namen HSVPlus. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde locker erreicht. Der Beschluss gleicht einer Revolution beim eher konservativen und traditionsbewussten HSV: Die Profiabteilung wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Veränderungen treten am 1. Juli 2014 in Kraft. HSVPlus-Chef (Vorstandschef) wird Dietmar Beiersdorfer (50). Beiersdorfer war eigentlich noch als Sportdirektor bei Zenit St. Petersburg bis 2015 unter Vertrag. Hamburgs Partnerstadt ließ ihn jedoch gehen. Der Ex-Profi (Abwehr) spielte von 1986 bis 1992 (DFB-Pokalsieger 1987) für den HSV und war dort Sportchef von 2003 bis 2009.

Sechstgrößter Sportverein Deutschlands

Auch wenn der HSV in erster Linie durch seine Fußballprofis bekannt ist, so ist er doch ein Verein für Breitensport. Vom Boxen bis zum Volleyball gibt es weit über 30 Abteilungen. Mit 76.977 Mitgliedern (Stand: 1. Dezember 2016) ist der HSV nach Bayern München (284.041), Schalke 04 (144.761), Borussia Dortmund (145.712), dem 1. FC Köln (89.128) und Borussia Mönchengladbach (81.371) der sechstgrößte Sportverein Deutschlands.

Ruhmreiche Vergangenheit

Die großen Erfolge des HSV liegen schon einige Zeit zurück, können sich aber sehen lassen. In der Bundesliga gewannen die Rothosen dreimal die deutsche Meisterschaft (1979, 1982, 1983), insgesamt schlagen sechs deutsche Meistertitel zu Buche. Dreimal wurde der HSV DFB-Pokalsieger und zweimal Ligapokalsieger. Auf internationaler Ebene gewann der HSV 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

„Uns Uwe SeelerUwe"

Der Hamburger Sportverein ist untrennbar mit dem Namen Uwe Seeler verbunden. Mit gerade einmal 16 Jahren lief Seeler 1953 das erste Mal für die Rothosen auf. Seeler galt zu seiner Zeit als bester Mittelstürmer der Welt und ist dem HSV als gebürtiger Hamburger bis heute erhalten und verbunden geblieben. In 239 Bundesligapartien erzielte „Uns Uwe" 137 Tore für die Hamburger. Der Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war zudem von 1995 bis 1998 HSV-Präsident. Kein Wunder, dass der HSV Seeler bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat: Hinter der Nordtribüne des Volksparkstadions wurde eine große Bronzeskulptur seines rechten Fußes aufgestellt.

Auch wenn er mit dem HSV niemals den Deutschen Meistertitel errang und auch keinen WM-Titel gewann: „Uns Uwe" ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Fußballer aller Zeiten. Letzteres liegt vor allem auch an seiner geradlinigen und aufrichtigen Art. Das zeigte sich nicht nur auf dem Platz (er erhielt nur einen Feldverweis in seiner gesamten Laufbahn), sondern auch drumherum: Er schlug zum Beispiel ein lukratives Angebot von Inter Mailand aus und blieb Hamburg treu – und seinem „Nebenjob" als Vertreter für ein Sportartikelunternehmen.

Auch heute ist Uwe Seeler noch aktiv, denn „Sitzen macht mich kribbelig“, wie er in einem Interview gestand. Er engagiert sich ehrenamtlich für die eigene Stiftung, die Personen unterstützt, die unverschuldet in Not geraten sind. Doch nach einem schweren Unfall im Mai 2010 im Elbtunnel muss der erste Torschützenkönig der Bundesliga etwas kürzer treten. Am 5. November 2016 wurde Seeler 80 Jahre alt. Dafür gab es einen gebührenden Geburtsgsempfang im Volksparkstadion, wo Uwe Seeler von 57.000 Fans gefeiert wurde.

Die Fans:

Freundschaften und Feindschaften

Viele HSV-Fans unterhalten gute Beziehungen zu den Fans von Hannover 96, da der Verein ebenfalls „HSV“ (für Hannoverscher SV) genannt wird. Auch die Fans von Arminia Bielefeld sind unter den HSV-Anhängern beliebt, weil der Club die gleichen Vereinsfarben besitzt. Auf internationaler Ebene bestehen gute Kontakte zu den Fans der Glasgow Rangers. Nicht ganz zufällig: Die Fans des Hamburger Lokalrivalen FC St. Pauli verstehen sich prächtig mit den Fans von Celtic Glasgow.

Eine offene „Feindschaft“ besteht traditionell zu den Fans des Stadtrivalen FC St. Pauli. Auch das Verhältnis zu Werder Bremen – ebenfalls Gründungsmitglied der Liga – ist angespannt, das Nordderby eine der legendärsten Paarungen des deutschen Fußballs. Die Tatsache, dass zwei traditionsreiche Bundesligisten ihre Heimat ausgerechnet in den beiden größten – und gerade einmal 100 Kilometer voneinander entfernten – deutschen Hansestädten haben, trägt sicher zu dieser Rivalität bei.

Maskottchen

Seit 2003 ist der Dinosaurier „Hermann“ das Maskottchen der Rothosen. Benannt wurde es nach dem Hamburger Kult-Masseur Hermann Rieger, der 27 Jahre für den HSV tätig war. Rieger starb am 18. Februar 2014 im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit.