Hummelsbüttel – Vielseitigkeit und ein Naturschutzgebiet zeichnen den Stadtteil aus
Hummelsbüttel ist ein Stadtteil im Norden von Hamburg. Er liegt im Bezirk Wandsbek und bildet gemeinsam mit Wellingsbüttel, Poppenbüttel und Sasel das Ortsamtsgebiet Alstertal. Hummelsbüttel ist 9,2 Quadratkilometer groß und hat rund 17.000 Einwohner. Der Stadtteil grenzt im Osten an Poppenbüttel, im Westen an Fuhlsbüttel und Langenhorn, während sich im Norden das bereits zu Schleswig-Holstein gehörende Norderstedt anschließt. Die Grenze im Süden folgt dem Flusslauf der Alster.
Als "Humersbotle" taucht der Ort 1319 zum ersten Mal in einer Urkunde auf, im 17. Jahrhundert gelangte er dann in den Besitz des Königreichs Dänemark. Daran erinnert noch heute eine Reihe gut erhaltener Grenzsteine, die 1,20 Meter hoch sind und das königliche Wappen tragen. Die Eingemeindung nach Hamburg erfolgte 1938. Bis in die 1950er Jahre bewahrte sich Hummelsbüttel seine dörfliche Identität, dann aber stieg die Einwohnerzahl schnell an. Während des Baubooms in den 1970er Jahren wurden mehrere Hochhaussiedlungen errichtet, doch der Stadtteil besitzt noch immer Grünflächen und mit dem Raakmoor sogar ein Naturschutzgebiet.
Trackback URI für diesen Artikel




Mister Wong
Webnews
Yigg
Del.icio.us

