Behörde für Umwelt und Energie

EG-Richtlinie Das Management der Hochwasserrisiken

Für Hamburg als Metropole am Wasser hat der Hochwasserschutz eine besondere Bedeutung. Das gilt für die Elbe genauso wie für alle anderen Flüsse und Bäche. Hochwasser lässt sich nicht verhindern. Jedoch kann das Risiko durch Hochwasser verringert werden. Dies ist das Ziel der europäischen Richtlinie zum Hochwasserrisikomanagement.

Das Management der Hochwasserrisiken

Durch die besondere Lage Hamburgs treten in der Stadt sowohl tidebeeinflusste Hochwasser und Sturmfluten als auch durch Regen oder Schmelzwasser verursachte Binnenhochwasser auf.

Unvergessen ist die große Sturmflut von 1962, die 315 Menschenleben kostete. Der Sturmflutschutz ist für Hamburg, seinen Hafen und die Elbmarsch von existenzieller Bedeutung.

Wenn heftiger Regen oder Schmelzwasser zu Überflutungen an Alster oder Bille mit ihren Nebengewässern führen, kommt es in erster Linie zu materiellen Schäden durch Keller- und Straßenüberflutungen.

Die EG-Richtlinie fordert eine Risikobewertung für die vier Schutzgüter: menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten. Das Risiko ist in Hamburg besonders hoch: hier trifft die enge Verbundenheit der Metropole mit dem Wasser zusammen mit der großstädtischen Ballung von Wohnen, Gewerbe und Industrie.

Die EG-Richtlinie fordert, nicht nur häufige und mittlere, sondern auch seltene beziehungsweise extreme Hochwasserereignisse zu betrachten. Deren mögliche Auswirkungen sollen in Gefahren- und Risikokarten dargestellt werden. Für den Umgang mit den Gefahren und Risiken ist ein Länder übergreifender Managementplan zu entwickeln.

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