Der Betrug mit Mietwohnungs-Angeboten nimmt zu
Überall, wo es um Geld geht, finden sich auch schwarze Schafe. So gibt es auch auf dem Immobilienmarkt Betrüger.
Auf Internet-Plattformen bieten Betrüger Wohnungen an, deren Miete meist weit unter denen des Mietenspiegels liegen. Die Masche ist schon länger bekannt, aber immer noch sehr effektiv. Als Antwort auf eine Anfrage erhält der Interessent eine E-Mail, in welcher ihm mitgeteilt wird, dass eine Besichtigung nur unter Vorabüberweisung der Kaution möglich sei. Es wird vorgegeben, dass sich der Vermieter momentan im Ausland aufhalte und den Schlüssel postalisch zustellen würde.
Der Schlüssel kommt natürlich nie an, das Geld ist weg und die Wohnung gibt es gar nicht.
Fälle von Vorkassen-Betrug gibt es schon länger. Bei Miet-Angeboten im Internet sind sie relativ neu, jedoch äußerst lukrativ. Vor allem auf dem Hamburger Immobilienmarkt , wo es schwierig ist, schnell eine Wohnung zu finden, steigt die Anzahl der Betrugsversuche.
"Immonet" registrierte im vergangenen Jahr pro Monat 150 solcher Versuche. Inzwischen ist die Anzahl auf fast 250 Versuche pro Monat gestiegen. Laut Informationen von NDR 90,3 verzeichnete der Anbieter "Immobilienscout24" sogar eine Verdoppelung. Hier sind es mittlerweile bis zu 800 Betrugsversuche pro Woche.
Der Mieterverein zu Hamburg rät Immobiliensuchenden deshalb, sich niemals auf Vorkassenzahlungen einzulassen, egal wie lange man schon auf Wohnungssuche ist.
Unser Partner "Immonet" löscht Angebote mit betrügerischer Absicht sofort und überprüft seine Datenbank regelmäßig auf Auffälligkeiten. Da jedoch nicht jedes Exposé einzeln überprüft werden kann, wird um Ihre Mithilfe gebeten. Falls Sie ein auffälliges Angebot unter immobilien.hamburg.de entdecken oder bereits Kontakt zu einem unseriösen Anbieter hatten, melden Sie dies bitte an "Immonet":
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