Behörde für Inneres und Sport

Masterplan „Active City“ Mehr Bewegung für Hamburg

Masterplan zum Ausbau der Sportinfrastruktur in der Stadt / 26 Projekte sollen bis zum Jahr 2024 umgesetzt werden

Der Senat hat am Dienstag, den 22. November den Masterplan „Active City“ (MPAC) beschlossen. Dieser wird im Einklang mit der Dekadenstrategie Sport künftig zum zentralen Element der Sportentwicklung Hamburgs. „Die Strategie ‚Active City‘ ist der Kern der sportpolitischen Ausrichtung für die nächsten Jahre“, sagt Hamburgs Sportsenator Andy Grote. „Der Masterplan knüpft an Projekte an, die für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg teilweise schon konkret geplant wurden. Daraus haben wir neue Ideen für Weiterentwicklungen in Bezug auf Sportstätten, Stadtentwicklung, Mobilität und Nachhaltigkeit erarbeitet. Wir wollen eine Situation erzeugen, in der Aktivsein zu einem Teil des Lebensgefühls unserer Stadt wird.“

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Masterplan "Active City" - Innenbehörde Hamburg - FHH

Bis 2024 sollen im Rahmen des Masterplans „Active City“ insgesamt 26 Projekte schrittweise umgesetzt werden. Unabhängig davon werden Investitionen der vergangenen Jahre in Schulsporthallen, bezirkliche Sportstätten und vereinseigene Sportanlagen fortgesetzt.

Bereits in diesem Jahr soll mit der Umsetzung von drei Projekten begonnen werden:

  • Erweiterung der Dreifeld-Halle an der Julius-Leber-Schule (Bezirk Eimsbüttel) zu einer für den Rollstuhlbasketball nutzbaren Sporthalle
  • Einbau einer Zuschauer-Tribüne in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule (Bezirk Altona)
  • Umbau der Dreifeld-Hallen der Gymnasien Ohlstedt und Hummelsbüttel für den Hallenhockeysport (Bezirk Wandsbek)

Für diese Projekte sind Investitionen von insgesamt 688.000 Euro vorgesehen.

Im kommenden Jahr sieht das Konzept dann den Bau von Bewegungsinseln für wohnortnahen Sport im Freien, den Wiederaufbau der Einfeld-Halle Mittlerer Landweg und die Modernisierung der Regattastrecke Dove-Elbe vor.

Die Projekte des Masterplans verteilen sich über das ganze Hamburger Stadtgebiet und decken die fünf zentralen Handlungsfelder des Hamburger Sports ab – Schul-und Vereinssport, Sport im öffentlichen Raum, Sport für Alle, Nachwuchsleistungssport und Spitzensport. Rund 60 Prozent der vorgesehenen Maßnahmen entfallen auf den Bereich des Breiten- und Freizeitsports, rund 40 Prozent auf den Leistungs- und Spitzensport. Einzelne Projekte kommen beiden Bereichen zugute, etwa die Modernisierung der Alster-Schwimmhalle.

Zur Strategie „Active City“ gehört neben der Umsetzung der Projekte aus dem Masterplan die Philosophie der Stadt als Sportstätte. Dazu zählen auch die Entwicklung moderner, aktivierender Veranstaltungsformate, der niedrigschwellige Zugang zu Sportangeboten in der gesamten Stadt und die Unterstützung eines aktiven Lebensstils. Anspruch dabei ist, die Idee der aktiven Stadt in die gesamtstädtische Entwicklungskonzeption zu integrieren. Auf internationaler Ebene beteiligt sich Hamburg als zertifiziertes Mitglied im Städtenetzwerk „Active Cities“.

Sportsenator Andy Grote: „Die Strategie ‚Active City‘ markiert einen sportpolitischen Neustart für Hamburg. Der Masterplan ist das konkrete Programm, mit dem wir den Sport in den nächsten Jahren weiterentwickeln und insbesondere den Ausbau der Sportstätten in der Stadt vorantreiben wollen. ‚Active City‘ heißt, dass wir eine Stadt sein wollen, die in Bewegung ist, in der die Menschen sportbegeistert und aktiv sind, in der Sport im Stadtbild präsent ist und das Lebensgefühl prägt. Sport hat eine große gesellschaftliche Reichweite, schafft Zugehörigkeit und Identifikation – auch mit unserer Stadt. Im Sport liegt eine große verbindende Kraft. Deshalb sollte Hamburg diesen positiven Wert, den Sport ebenso schafft wie Toleranz und Respekt, für die Zukunft nutzen.“

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Weitere Informationen im Internet:

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde