Behörde für Inneres und Sport

Jahresbilanz 2016 89 Straftäter aus der Haft abgeschoben

Die zentrale Ausländerbehörde Hamburg hat im vergangenen Jahr 89 Straftäter aus der Strafhaft in ihre Heimatländer abgeschoben.

89 Straftäter in 2016 aus Hamburg abgeschoben - Innenbehörde Hamburg - FHH

vergrößern Maschendrahrzaun (Bild: Unsplash, Pixabay (CC0)) Die abgeurteilten Straftaten reichten von Urkundenfälschung, Computerbetrug über Raub/Diebstahl mit Waffen bis hin zu gefährlicher Körperverletzung, bandenmäßigem Schmuggel und Zuhälterei in Tateinheit mit Menschenhandel.

Zwölf der 19 bis 64 Jahre alten Straftäter wurden zu Haftstrafen von über vier Jahren verurteilt. Beispielsweise wurde ein Ecuadorianer wegen Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Im Rahmen der Verurteilung eines Mazedoniers wegen schweren Bandendiebstahls in 35 Fällen wurde die Freiheitsstrafe auf fünf Jahre und drei Monate festgelegt.

Die Abschiebungen erfolgten in folgende Hauptherkunftsländer:

Herkunftsland

Anzahl

Polen

20

Rumänien

11

Serbien

7

Türkei

5

Kosovo, Litauen, Mazedonien (ehem. jugosl. Rep.)

je 4

Spanien

3

Zur Durchsetzung und Überwachung der Ausreise erfolgte in 28 Fällen eine Begleitung durch Sicherheitskräfte. Den abgeschobenen Straftätern ist die Wiedereinreise in das Bundesgebiet untersagt.

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