Behörde für Inneres und Sport

Beglaubigungen Beglaubigungsangelegenheiten

Beglaubigungsangelegenheiten

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Durch welche zuständige Stelle eine Beglaubigung vorgenommen wird, hängt vom Verwendungszweck und von der entsprechenden gesetzlichen Grundlage ab.
  • Die nachfolgenden Ausführungen soll Ihnen dabei helfen:

I. Beglaubigungen durch die Einwohnerdienststellen der Bezirks- und Ortsämter

Die Einwohnerdienststellen beglaubigen Abschriften (Fotokopien) von Urkunden, wenn das Original von einer deutschen Behörde ausgestellt worden ist oder die Abschrift zur Vorlage bei einer deutschen Behörde benötigt wird (§§ 33 und 34 des Verwaltungsverfahrensgesetzes). Abschriften (Fotokopien) von Urkunden aus Personenstandsregistern können in der Regel nicht amtlich beglaubigt werden. Bei dem Standesamt, das das Personenstandsbuch führt, ist die Ausfertigung einer neuen Urkunde zu beantragen.

Die Einwohnerdienststellen beglaubigen Unterschriften, wenn das unterzeichnete Schriftstück zur Vorlage bei einer deutschen Behörde oder einer sonstigen Stelle, der auf Grund einer Rechtsvorschrift das unterzeichnete Schriftstück vorzulegen ist, benötigt wird.

II. Beglaubigungen durch einen Notar

Für die Beglaubigung von Unterschriften, die nach § 129 des Bürgerlichen Gesetzbuches der öffentlichen Beglaubigung (z.B. Willenserklärungen in Grundstücksangelegenheiten) bedürfen, sind die Notare zuständig.

III. Beglaubigungen durch das Einwohner-Zentralamt

Wird eine inländische (deutsche) öffentliche Urkunde für den Gebrauch im Ausland benötigt, kann der ausländische Staat, in dem die inländische Urkunde verwendet werden soll, eine gesonderte Beglaubigung der Echtheit verlangen.

Einige Staaten verzichten grundsätzlich auf jegliche Beglaubigung ohne Rücksicht auf den Herkunftsstaat, andere haben in Verträgen mit der Bundesrepublik Deutschland für Urkunden allgemein oder auch nur für bestimmte Urkunden den gegenseitigen Verzicht auf eine förmliche Beglaubigung vereinbart.

Die Echtheitsbestätigung (Legalisation) erfolgt durch den diplomatischen oder konsularischen Vertreter des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll. Die Bestätigung der Echtheit beinhaltet, dass die Unterschrift auf der Urkunde echt ist und der Unterzeichner zur Ausstellung öffentlicher Urkunden berechtigt war.

Da dem diplomatischen oder konsularischen Vertreter in der Regel der Unterzeichner der Urkunde nicht bekannt ist, wird eine Vor- und ggf. auch Zwischenbeglaubigung durch Bedienstete deutscher Behörden verlangt, deren Unterschriften in den Botschaften und Konsulaten hinterlegt sind.

Da das Legalisationsverfahren öffentlicher Urkunden aufwendig ist, haben verschiedene Staaten das Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 geschlossen. Weitere Staaten sind dem Übereinkommen in der Folgezeit beigetreten.

Der Legalisationsvermerk wird durch einen im Übereinkommen vereinbarten Beglaubigungsvermerk - die sog. Apostille - des Staates, in dem die öffentliche Urkunde errichtet wurde, ersetzt.

Das Einwohner-Zentralamt ist nur bei den Urkunden zur Anbringung der Apostille berechtigt, die von einer öffentlichen Behörde der Freien und Hansestadt Hamburg ausgestellt wurden. Urkunden der hamburgischen Gerichte und Notare fallen nicht darunter, diese werden vom Amtsgerichts- bzw. Landgerichtspräsidenten beglaubigt bzw. mit einer Apostille versehen.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eine Einwohnermeldedienststelle, an einen Notar oder an

Kontakt

Bumper

Ausweiswesen und Beglaubigungen

Jan Kolberg
Amsinckstraße 34
20097 Hamburg

  • 040 42839-2433
  • 040 42839-4188

Öffnungszeiten

montags und donnerstags 08:00 - 12:30 und 13:15 - 15:30 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags 08:00 - 12:30 Uhr