Behörde für Inneres und Sport

Ankunftszentrum Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung

Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung

Die Länder sind aufgrund bundesrechtlicher Bestimmungen verpflichtet, zentrale Einrichtungen für die Erstaufnahme Asylsuchender vorzuhalten (§ 44 AsylVfG); Asylbewerber sind in der Regel verpflichtet, bis zu längstens sechs Monaten in diesen Einrichtungen zu wohnen (§ 47 AsylVfG). Die Zuständigkeit für die aufenthalts- und die leistungsrechtliche Sachbearbeitung in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung liegt in Hamburg bei der Behörde für Inneres und Sport.

Bis Anfang 2012 hielt Hamburg 270 Plätze in der Zentralen Erstaufnahme vor, von denen sich 200 Plätze in der Einrichtung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Nostorf /Horst und 70 Plätze in der früheren Anlaufstelle in der Sportallee 70 in Hamburg-Nord befanden.

Die Zahl der Flüchtlinge, die von Hamburg aufgenommen und untergebracht werden müssen, hat sich seitdem vervielfacht. Zwischenzeitlich ist die Kapazität der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung mehrfach drastisch erhöht worden, um mit der Zugangsentwicklung Schritt zu halten.

Die zentrale Anlaufstelle für die Flüchtlinge wurde im Juni 2014 in der Harburger Poststraße verlegt, im Juni 2016 in den Bargkoppelweg. Dort wurde ein Ankunftszentrum geschaffen, um den gestiegenen Flüchtlingszahlen Rechnung zu tragen. Zwischen dem Ankunftszentrum und dem Bahnhof Rahlstedt verkehrt stündlich die Buslinie 875.

Neben weiteren Standorten auf Hamburger Stadtgebiet wird eine Einrichtung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Nostorf/Horst mitgenutzt. Zwischen der Behörde für Inneres und Sport und das Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern besteht seit 2006 eine Zusammenarbeit in Bezug auf die Erstunterbringung von Asylbewerbern und anderen ausländischen Flüchtlingen. Eine entsprechende Kooperation wurde im Jahr 2016 auch mit Schleswig-Holstein vereinbart.

Die Lage der übrigen Standorte der Erstaufnameeinrichtungen finden Sie hier..

Betreiber sind fördern&wohnen und weitere Hilfsorganisationen, die sich unter anderem um die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Um den inneren und äußeren Frieden zu gewährleisten, ist an den verschiedenen Standorten ein Wachdienst eingesetzt.

Näheres finden Sie unter Fragen und Antworten zur Unterbringung auf der Seite der Behörde für Arbeit, Soziale, Familie und Intergration.

Zum Verfahren:

Im Barkoppelweg verbleiben die Bewohner nur für eine kurze Zeit, da es sich hier um die Anlaufstelle handelt. Sie werden zeitnah im Rahmen des bundesweiten Verteilungsverfahrens nach einem Verteilungsschlüssel  entweder anderen Bundesländern zugewiesen oder im Falle des Verbleibs in Hamburg an andere Standorte der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Sollten die Asylsuchenden einem anderen Bundesland zugewiesen werden, erhalten sie von der Anlaufstelle eine Fahrkarte zur Fahrt zum vorgeschriebenen Zielort. 

Allgemeines finden Sie unter www.hamburg.de/fluechtlinge

Für die Entscheidung über den Asylantrag ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig.

Kontakt

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Freie und Hansestadt Hamburg

Behörde für Inneres und Sport
Einwohner-Zentralamt
Bargkoppelweg 66a
22145 Hamburg

Erreichbarkeit

Bus 275 Bargkoppelweg und Bus 24 Schneehuhnkamp und Saseler Str.