Schulterschluss gegen Gewalt beim Fußball
Gespräch im Rathaus: Ständiger Ausschuss für Sport und Sicherheit wird in Hamburg eingerichtet
Senator Neumann: „Das war ein sehr konstruktives Gespräch. Wir sind uns einig, dass Gewalt im Sport absolut nichts zu suchen hat. Es ist jetzt Aufgabe der Staatsanwaltschaft, alle Vorwürfe zu klären. Wir blicken jetzt gemeinsam nach vorne.“
Stefan Orth, Präsident des FC St. Pauli: „ Wir lehnen Gewalt ab und arbeiten weiterhin intensiv für einen sicheren Fußball.“
Holger Leu, Vorstand des VfB Lübeck: „Der VfB Lübeck hat bereits Schritte zur Aufarbeitung eingeleitet.“
Carl-Edgar Jarchow, Vorstandsvorsitzender des HSV: „Der HSV begrüßt, dass es im Rahmen der Aufarbeitung der Ereignisse in der Alsterdorfer Sporthalle gelungen ist, zukünftig gemeinsam an dieser Problematik zu arbeiten.“
Konkret wurde bei dem Gespräch unter anderem vereinbart, in Hamburg einen „Örtlichen Ausschuss Sport und Sicherheit“ nach den bundesweit geltenden Empfehlungen des „Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit“ einzurichten. Zur Teilnahme an diesem ständigen Ausschuss, der federführend durch das Sportamt der Behörde für Inneres und Sport betreut werden wird, werden vor allem Institutionen eingeladen, die in Hamburg für Belange der Sicherheit des Sports mitverantwortlich sind. Dazu gehören u. a. Verbände, Vereine, Fanprojekte, Bezirksämter, Verkehrsbetriebe, Polizei und Feuerwehr.
Dazu Günter Ploß, Präsident des Hamburger Sportbundes: „Wir bringen uns engagiert in die Arbeit des Ausschusses ein und erwarten konkrete Ergebnisse.“
Reinhard Kuhne, Vizepräsident des Hamburger Fußball-Verbandes: „Der Hamburger Fußball-Verband wird in den nächsten Wochen ein Fußball-Jugendturnier in der Alsterdorfer Sporthalle organisieren. Ziel ist es insbesondere Jungendlichen und Familien den Spaß am Hallenfußball wiederzugeben.“
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Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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