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Integrierte Stadtteilentwicklung in Altona

 

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(Bild: © Bezirksamt Altona / Bernd Schnier)

 

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Ziel Integrierter Stadtteilentwicklung ist eine gerechte und lebenswerte Stadt, die ihre Bewohner in ihrem konkreten Wohn- und Lebensumfeld unterstützt und ihre Quartiere gezielt stärkt. Eine wesentliche Aufgabe besteht darin, benachteiligte Stadtteile besser an die Entwicklung der Gesamtstadt anzukoppeln. Im Mittelpunkt steht eine integrierte Herangehensweise, die soziale, ökonomische, bauliche und kulturelle Probleme gleichzeitig angeht.

Grundlage der Integrierten Stadtteilentwicklung ist das 2009 durch den Hamburger Senat verabschiedete „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE), das die bisherigen Einzelprogramme der Stadtteilentwicklung und Stadterneuerung unter einem Dach zusammenführt. Ziel des Programms ist die Verbesserung der Lebensbedingungen durch eine soziale und materielle Stabilisierung in den zurzeit 44 Fördergebieten Hamburgs, von denen 9 im Bezirk Altona liegen.

Altonaer Gebiete der Integrierten Stadtteilentwicklung:

Karte der RISE-Gebiete in Altona

(Bezirksamt Altona)

Mit den Begriffen Sanierungsgebiet, Entwicklungsquartier und Themengebiet lassen sich rechtliche, finanzielle und verfahrenstechnische Instrumentarien unterscheiden, mit denen Stadtentwicklungsprozesse gesteuert werden können.

Sanierungsgebiet
nennt man ein förmlich, durch Senatsbeschluss festgesetztes Stadtgebiet, in dem städtebauliche Missstände nach einem im Baugesetzbuch vorgegebenem Verfahren (§§136ff BauGB) beseitigt werden sollen. In Sanierungsgebieten wird das Städtebauförderungsprogramm des Bundes „Städtebauliche Sanierung“ umgesetzt.

Als Entwicklungsquartier
wird ein förmlich, durch Senatsbeschluss festgesetztes Stadtgebiet bezeichnet, in dem negativen Entwicklungen in besonders benachteiligten Stadtquartieren, ohne die besondere Berücksichtigung des Städtebaurechts, entgegengewirkt werden soll. Neben baulichen Investitionen spielen auch zusätzliche sozial-integrative Maßnahmen, wie die Bildungs- und Beschäftigungsförderung, um die Wohn- und Lebensbedingungen der Quartiersbewohner insgesamt zu verbessern, eine Rolle. In Entwicklungsquartieren wird das Städtebauförderungsprogramm des Bundes „Die Soziale Stadt“ umgesetzt.

Bei einem Themengebiethandelt es sich, im Unterschied zum Entwicklungsquartier, um deutlich kleinere Gebiete, in denen ausgesuchte thematische Schwerpunkte innerhalb schlanker Verfahren in maximal vier Jahren bearbeitet werden sollen. Themengebiete werden durch die Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Abstimmung mit den beteiligten Fachbehörden in das Programm aufgenommen. Themengebiete sind eine länderspezifische Ergänzung zum Bundesprogramm „Die Soziale Stadt“, in denen nur Landesmittel eingesetzt werden.