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Japan-Hilfe aus Hamburg

Lichterkette statt Feuerwerk zum Kirschblütenfest • Olaf Scholz koordinierte Hilfsbereitschaft und Hilfsmaßnahmen am "Runden Tisch Japan"

Auf Einladung von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz hat sich am 21. März der „Runde Tisch Japan“ im Rathaus versammelt. In der Runde wurde besprochen, wie den Opfern des Erdbebens und des Tsunamis im Nordosten Japans möglichst direkt und schnell geholfen werden kann. Am Treffen nahmen unter anderem das japanische Generalkonsulat, die Deutsch-Japanische Gesellschaft, der Verein japanischer Kaufleute in Hamburg, verschiedene Hilfsorganisationen und Vertreter aus den unterschiedlichen Fachbehörden teil. Neben den kurzfristigen Hilfsangeboten geht es auch um Möglichkeiten, Projekte in Abstimmung mit den Partner voranzubringen, die den langfristigen Wiederaufbau und die Rückkehr zur Normalität in Japan unterstützen.

Kirschblütenfest / Sabrina L. Schmalz
Bildergalerie: Lichterkette für Japan

Statt zum traditionellem Feuerwerk, versammelten sich die Menschen am 20. Mai 2011 rund um die Binnenalster und entzündeten Kerzen. Mit einer Lichterkette und dem Glockengeläut aller Kirchen an der Alster bekundeten die Hamburger Bürger ihre Solidarität mit Japan. »

Spenden statt Feuerwerk
Aus Rücksicht auf die schwere Katastrophe und die vielen Opfer in Japan entschloss sich die japanische Gemeinschaft, das Feuerwerk über der Alster beim traditionellen Kirschblütenfest am 21. Mai abzusagen.  Das Geld sollte in Zeiten der Not nicht für ein Feuerwerk, sondern lieber den Menschen in Japan zu Gute kommen. Die Veranstalter stießen auf viel Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für diesen Schritt. 

Beim Benefizkonzert für die betroffenen Menschen in Japan konnten rund 3.300 Euro Spenden gesammeltw werden. Das Konzert fand am 22. Mai 2011 im Börsensaal der Hamburger Handelskammer gemeinsam mit der Jugendmusikschule Hamburg,  des Philharmonischen Staatsorchesters und der Hamburger Sinfoniker statt.

Einzelne Japan-Akteure haben zusätzlich Spendenmöglichkeiten organisiert, die wir im folgenden für Sie aufgelistet haben:

Der Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg e.V. sammelt Spenden unter dem Motto " Hamburger Bürger helfen Japan ". Die Spenden sollen direkt an ihre Gesellschaft in Sendai gehen für unmittelbare Hilfe.

Das Japanische Generalkonsulat in Hamburg hat eine Spendenliste zusammengestellt.

Der Ostasiatischer Verein hat ein extra Spendenkonto eingerichtet.

Die Spendensammlung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg hat bis Mitte August gut 220.000 Euro für die Opfer der Naturkatastrophe erbracht.

Hilfreiche Links

Briefe der Anteilnahme 
In einem persönlichen Brief an den Generalkonsul Seisuke Narumiya brachte der Erste Bürgermeister Olaf Scholz sein Mitgefühl über die Naturkatastrophe und die verheerenden Folgen für die Menschen in Japan zum Ausdruck. Gleichzeitig übermittelte er auch seine tiefe Anteilnahme an den japanischen Botschafter in Berlin, S.E. Takahiro Shinyo sowie an der Bürgermeister der Hamburger Partnerstadt Osaka, Kunio Hiramatsu. In Briefen und Gesprächen sagte der Erste Bürgermeister, dass die Menschen in Japan wissen sollen, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht allein gelassen werden und die Bürger der Stadt Hamburg helfen wollen.

>> Antwortschreiben des japanischen Generalkonsuls, Seisuke Narumiya aus Hamburg
(vom 18. März 2011)

>> Brief von Olaf Scholz an den Bürgermeister von Osaka, Kunio Hiramatsu
(vom 14. März 2011)

>> Antwortschreiben des Bürgermeisters aus Osaka, Kunio Hiramatsu
(vom 18. März 2011)

>> Brief des Bürgermeister aus Osaka, Kunio Hiramatsu
(vom 11. April. 2011)