Burnout Wenn die Batterien leer sind....

Burnout wurde früher häufig als typische Managerkrankheit bezeichnet. Doch die emotionale, geistige und körperliche Erschöpfung kann jeden treffen, der sich beruflich stark verausgabt.

Burnout

Das Burnout-Syndrom, das auch als enormes Ausgebranntsein bezeichnet wird, entwickelt sich schleichend und wird von den Betroffenen oft jahrelang nicht bemerkt. Meist sind Schlafstörungen die ersten Anzeichen eines beginnenden Burnout-Syndroms, aber der Verlauf kann individuell sehr verschieden sein. Erst, wenn plötzlich gar nichts mehr geht, permanente Müdigkeit, Versagensängste und Lustlosigkeit zu einem extremen Leistungsabfall im Job führen, wird das Burnout schließlich offensichtlich.

An Burnout erkrankte Angestellte fühlen sich dem Chef völlig ausgeliefert, können auch an den Wochenenden nicht abschalten und sich im Urlaub nicht erholen. Häufig leiden die Patienten beim Burnout an einer Depression, haben Magen-Darm-Beschwerden und fühlen sich von ihrer Arbeit völlig ausgelaugt. Familienangehörige, Freunde und Kollegen stellen immer wieder fest, dass die am Burnout Erkrankten sich mehr und mehr von ihnen zurückziehen. Daher schadet das Burnout-Syndrom nicht nur der Karriere, sondern beeinflusst die gesamte Lebensqualität und -situation negativ.

Zwar tritt Burnout in allen Berufsgruppen auf, doch sind Krankenschwestern, Lehrer, Altenpfleger und andere sozial engagierte Menschen besonders gefährdet. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass die Betroffenen wenig Anerkennung und Bestätigung für ihre Leistungen bekommen. Die anfängliche Begeisterung für den Beruf schlägt beim Burnout mit der Zeit in eine völlige Frustration um. Großer Perfektionismus, enormer Ehrgeiz und ein ausgeprägtes Helfersyndrom begünstigen den Ausbruch eines Burnouts.

Als Ursache gilt außerdem chronischer arbeitsbedingter Stress, der etwa durch hohen Termindruck, mangelnde Selbstbestimmung und schlechte Kommunikation innerhalb des Unternehmens herbeigeführt wird.
Alle Berufstätigen, die im Job einer hohen Belastung ausgesetzt sind, sollten deshalb einige Strategien entwickeln, um sich vor einem möglichen Burnout rechtzeitig zu schützen:

  • Lebensstiländerung und kritische Hinterfragung der eigenen Situation
  • Häufiger an sich selber denken
  • Eigene Ansprüche senken
  • Stress und Leistungsdruck abbauen
  • Aufgaben an andere weiterleiten und sich selbst entlasten
  • Versuchen durch Familie, Hobbys und Freunde einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen
  • Viel Bewegung
  • Gesunde Ernährung

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Wenn die Batterien leer sind....
Burnout wurde früher häufig als typische Managerkrankheit bezeichnet. Doch die emotionale, geistige und körperliche Erschöpfung kann jeden treffen, der sich beruflich stark verausgabt.
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