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St. Katharinen - im Volksmund Katharinenkirche - ist eine von fünf Hauptkirchen in Hamburg. Ihre Grundmauern wurden bereits im 13. Jahrhundert errichtet.
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(Bild: Andres Lehmann, www.andreslehmann.de)
Bei fünf Hauptkirchen in einer Großstadt wie Hamburg muss sich jede für sich behaupten – ein besonderer Akzent will gesetzt werden.
St. Katharinen treibt es daher auf die Spitze, denn der Turm gilt bei vielen Betrachtern als der schönste der Hansestadt. Sei 2007 wird die Kirche saniert – und der Turm samt begehbarer Aussichtsplattform erstrahlt nach bereits abgeschlossener Restaurierung in neuem Glanze.
Andres Lehmann, www.andreslehmann.de
Sankt Katharinen ist eine der fünf Hauptkirchen der Hansestadt.
Freie Sicht auf die Uhr – aber nur, wenn das Laub bereits herabgefallen und die kalte Jahreszeit im Begriff ist, sich ihren Weg durch das Dickicht der Großstadt zu bahnen.
Das Kupfer und die goldenen Elemente des Turmes strahlen nun, als ob sie erst jüngst angebracht wurden. Gerüchte besagen, dass das Gold aus dem Seeräuberschatz des Hamburger Vorzeigepiraten Klaus Störtebeker stammt.
Die dreischiffige Backsteinkirche liegt unweit des Hafens und ist folgerichtig die zuständige Kirche für den neuen Stadtteil HafenCity. Aufgrund der Nähe zur Elbe stand die Kirche bei der Sturmflut 1962 unter Wasser.
Gegründet wurde das Gotteshaus Mitte des 13. Jahrhunderts. Durch Eindeichung des Hafengebiets konnten neue Flächen erschlossen werden. Benannt ist die Kirche nach der zyprischen Königstochter Katharina.
Wiederherstellung
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche weitgehend zerstört, nur die Außenmauern und der Turmschaft brannten nicht ab. In den fünfziger Jahren konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden.
Die derzeitige Sanierung soll im Jahre 2012 abgeschlossen sein. Auch die rekonstruierte Orgel wird dem Schiff wieder Leben einhauchen. Einst wirbelte Johann Sebastian Bach an den Manualen. Bach – noch so ein Bezug zum Wasser.