Senatskanzlei

Koalitionsvertrag Sport

Sport

Mit der von den Hamburger Akteuren im Sport erarbeiteten Dekadenstrategie aus dem Jahre 2011 hat Hamburg ein neues Kapitel in der Sportentwicklung aufgeschlagen. Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, dass dieser Weg fortgesetzt wird.

Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele darf die Unterstützung des Breitensportes nicht aus den Augen verloren werden. Im Gegenteil: Gerade die Bewerbung um Sommerspiele ist der Anlass, den Breitensport zu fördern. Es gilt der Grundsatz „Ohne Breite keine Spitze; ohne Spitze keine Breite.“ Hier ist unter anderem zu prüfen, inwieweit die Schwimmförderung weiterentwickelt werden kann.

Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, weiter in die Sportinfrastruktur zu investieren und die Instandsetzungsoffensive für Sportplätze auch in den nächsten Jahren fortzusetzen. Hierbei werden insbesondere Barrierefreiheit und Klimaschutz gefördert. Das Klimaschutzprogramm steht auch dem Sport offen.

Über den Einsatz der Mittel in die Vereinssportanlagen entscheidet der Hamburger Sport Bund (HSB) als Sportselbstverwaltung und über die staatlichen Sportanlagen meist die Bezirke. Die Nutzung staatlicher Sportinfrastruktur bleibt – wie in der Vergangenheit – für die Vereine kostenfrei. Eine Beteiligung an den Betriebskosten erfolgt nicht.

Die Koalition wird den Behindertensport und den Inklusionssport stärken. Das Projekt „Kids in die Clubs“ wird zukünftig auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen geöffnet. In Alsterdorf hat Hamburg die erste vollständig barrierefreie Sporthalle errichtet. Bei allen Neubauten, insbesondere bei den durch Schulbau Hamburg errichteten Hallen, wird der Senat auf Barrierefreiheit achten. In jedem Bezirk wird eine barrierefreie Sporthalle nach dem Modell Alsterdorf errichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Schulbau Hamburg und den Vereinen und Verbänden wird weiterentwickelt. Planungen werden mit den Akteurinnen und Akteuren im Sozialraum abgestimmt.

Gemeinsam mit dem organisierten Sport und den Veranstaltern werden verbindliche ökologische und soziale Mindeststandards entwickelt und angewandt.
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