Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Fachgespräch Psychiatrische Versorgung in Hamburg

Bestandsaufnahme und Entwicklung - Bericht über die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung in Hamburg geplant

Psychiatrische Versorgung in Hamburg

vergrößern Veranstaltung Psychiatrische Versorgung in Hamburg (Bild: M. Stannius) Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) beabsichtigt, in  Zusammenarbeit mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) einen Bericht über die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung in Hamburg zu erstellen.

Die Erstellung dieses Berichts dient zum einen der Bestandsaufnahme bestehender Strukturen und Angebote der Versorgung. Zum anderen soll die Grundlage für mittel- und gegebenenfalls langfristige Perspektiven zur weiteren Entwicklung der sozialpsychiatrischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Hamburg formuliert werden.

Das geht nicht ohne die Beteiligung von Expertinnen und Experten, die Erfahrungen in der Behandlung, Betreuung und Versorgung psychisch Erkrankter haben, sowie von Angehörigen und Betroffenen. Die Fachöffentlichkeit, Psychiatrie-Erfahrene und deren Angehörige waren deshalb am 2. März 2016 in die Schön Klinik Hamburg Eilbek eingeladen, um sich über das Vorhaben zu informieren und in den Prozess der Erarbeitung des Psychiatrie-Berichts mit einzubringen. Nach dem einleitenden Grußwort der Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks konnten sich die mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Vortrag von Herr Prof. Dr. med. Arno Deister (DGPPN) zum Thema: „Psychiatrie 2020 – Perspektiven, Chancen und Herausforderungen“ anhören.

Der Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Jan Pörksen, stellte anschließend die Schwerpunkte eines Psychiatrie-Berichts für Hamburg aus Sicht seiner Behörde vor und Frau Hildegard Esser, Leiterin der Abteilung Gesundheit aus der Sicht der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie unten als PDF-Datei zum Download.

Später gab es einen regen Austausch in moderierten Kleingruppen zu den Schwerpunktthemen:

  • Psychisch Kranke mit besonderem Hilfebedarf
  • Hilfen in der Krise
  • Koordination von Hilfen
  • Flexibilität der Leistungen (Übergänge ambulant – stationär)
  • Schnittstellen zwischen den Hilfesystemen (Sozialgesetzbücher).

Die Planung für das weitere Verfahren sieht eine federführende Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der BGV, der BASFI und der bezirklichen Fachämter für Gesundheit vor. Diese Arbeitsgruppe soll themenbezogen erweitert werden durch Expertinnen und Experten aus Kammern, Verbänden, Trägern, Einrichtungen, weiterer Fachbehörden beziehungsweise behördlichen Fachabteilungen. Transparenz über den Prozess soll durch weitere öffentliche Veranstaltungen hergestellt werden.

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