Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Informationsbroschüre Demenzielle Erkrankungen im Krankenhaus

Empfehlungen für Hamburger Krankenhäuser zur Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einschränkungen

BGV Hamburg - Demenzielle Erkrankungen - Empfehlungen für Hamburger Krankenhäuser

vergrößern Demenz-Broschüre Krankenhäuser (Bild: BGV) In Hamburg leben schätzungsweise 26.000 Menschen mit mittelschwerer oder schwerer Demenz. Nur etwa ein Drittel dieser Menschen lebt in stationären Pflegeeinrichtungen. Durch den demografischen Wandel wird die Zahl der Menschen mit Demenz in den nächsten Jahren vermutlich noch weiter steigen. Menschen mit und ohne Demenz begegnen sich dann auch zunehmend im Alltag. Nach Schätzungen sind heute circa 10 bis 15 Prozent der Krankenhauspatientinnen und -patienten, die wegen einer somatischen (körperlichen) Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden, an Demenz erkrankt oder leiden an kognitiven Störungen. Häufig ist eine Demenz beziehungsweise eine kognitive Störung auch noch gar nicht diagnostiziert. Eine ganze Reihe von Hamburger Krankenhäusern hat sich bereits auf die Herausforderungen für die Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen eingestellt und zur verbesserten Versorgungsstruktur für diese Gruppe von Patientinnen und Patienten spezielle Versorgungsangebote geschaffen.

Diese Empfehlungen sollen dabei helfen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hamburger Krankenhäusern noch besser auf die Besonderheiten in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einschränkungen aufmerksam zu machen. Diese Sensibilisierung sollte sich auch in den täglichen Behandlungs- und Arbeitsabläufen widerspiegeln. In der Broschüre werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Krankenhausaufenthalt für Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einschränkungen angemessener gestaltet werden kann. Thema ist auch, wie Komplikationen vermieden werden können, so dass im Klinikalltag belastende Situationen für die Patientinnen und Patienten, Angehörige und das Klinikpersonal reduziert oder ganz vermieden werden können.

Diese Broschüre wurde im Rahmen einer Arbeitsgruppe der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg entwickelt.

Stand: Januar 2014
Umfang: 28 Seiten
Bezug: Die Broschüre steht unten als Download zur Verfügung.

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