Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Krebsregistrierung Nutzung der Daten

Krebsregistrierung - Nutzung der Daten

Der bisherige wohnbevölkerungsbezogene Datenbestand des Hamburgischen Krebsregisters, der ohne Unterbrechung fortgeführt wird, kann weiterhin von Interessierten genutzt werden. Die zusätzlichen Informationen der flächenbezogenen klinischen Krebsregistrierung werden nach und nach zur Verfügung stehen. Die Aufbauphase soll in 2017 beendet werden.

Der epidemiologische Datenbestand des Hamburgischen Krebsregisters kann in aggregierter Form auf der Grundlage anonymisierter Daten aus einer Internetdatenbank abgerufen werden.

Die gesammelten medizinischen Krebsinformationen aus Hamburg fließen in Beobachtungssysteme des Krebsgeschehens auf nationaler und internationaler Ebene ein. Dazu gehören das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut, der GEKID-Atlas mit regionalisierten Daten des Krebsgeschehens aus allen Landeskrebsregistern, die International Agency for Research on Cancer (IARC) sowie das European Network of Cancer Registries (ENCR).

In regelmäßigen Abständen werden Auswertungen des Krebsgeschehens in Hamburg in der sogenannten Hamburger Krebsdokumentation veröffentlicht.

Melder mit einer größeren Anzahl von Meldungen erhalten regelmäßig oder bei Bedarf Rückmeldeberichte zu ihren Behandlungen.

Für Studien im Rahmen von Forschung und Qualitätssicherung in der Versorgung sind in den §§ 7 bis 11 HmbKrebsRG die unterschiedlichen Möglichkeiten und einzuhaltenden Voraussetzungen beschrieben, wie Daten für wissenschaftliche Nutzung angefordert werden können.