•  
  •  
  •  
  •  
Kulturbehörde Kulturbehörde

Sieben Schulen werden zur „Kulturschule“

11.02.2011

Seit Beginn des neuen Schuljahres dürfen sieben Hamburger Schulen ihren Namen um den Titel „Kulturschule“ ergänzen. Damit soll kulturelle Bildung im Schulalltag verankert werden und junge Menschen auch aus schwierigen sozialen Verhältnissen an Kultur herangeführt werden. 

Zu den Schulen gehören

die Grundschulen

sowie die Stadtteilschulen

Sie haben sich erfolgreich im Rahmen des Projektes „Kulturschule Hamburg 2011 – 2014“ beworben, welches von der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Kulturbehörde und der Gabriele Fink Stiftung gemeinsam getragen wird.

Bei der Auswahl der Schulen wurden der jeweilige KESS-Sozialindex (KESS 1-3) sowie die Konzeptideen der Schulen berücksichtigt, die allesamt mit der Perspektive verbunden sind, bereits vorhandene Projekte im künstlerischen und kulturellen Bereich zu einem Gesamtkonzept zusammenzuführen.

Hintergrund: Als Kulturschulen erarbeiten die ausgewählten Schulen Konzepte, um traditionelle Unterrichtsstrukturen aufzubrechen, fächer- und jahrgangsübergreifende kulturelle Unterrichtsangebote in ihr Curriculum aufzunehmen, außerschulische Lernorte einzubeziehen und mit Kulturinstitutionen im Quartier und in der Stadt zu kooperieren. Die kulturspezifische Ausrichtung des Unterrichts soll nicht zusätzlich angeboten werden, sondern als Bestandteil des Schulalltags zu einer nachhaltigen Veränderung des Unterrichts führen.

Auf diese Weise soll die Teilhabe an Kunst und Kultur möglichst vielen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft zugänglich gemacht werden.

Das Projekt „Kulturschule Hamburg 2011–2014“ ist im ersten Schritt auf drei Jahre angelegt, die Förderung kann aber auf sieben Jahre ausgedehnt werden. Die Gabriele Fink Stiftung unterstützt die Schulen finanziell und bietet ihnen zusätzlich projektbegleitende Beratungsleistungen an. Der gesamte Prozess wird intern und extern evaluiert.

Die Gabriele Fink Stiftung konzentriert ihre Arbeit auf Projekte, die sozial benachteiligten, kranken und behinderten Kindern die Teilhabe an Kultur und Bildung ermöglichen.