Elbphilharmonie
Perspektive für die Fertigstellung durch Hochtief
Der Hamburger Senat hat die Weichen für eine mögliche Fertigstellung der Elbphilharmonie in Kooperation mit dem Bauunternehmen Hochtief gestellt. Nach mehreren Gesprächen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Hochtief Solutions AG, Marcelino Fernandez Verdes, stellten Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenatorin Barbara Kisseler während einer Pressekonferenz am Sonnabend Details der angestrebten Einigung vor.
Hochtief stellt die Elbphilharmonie demnach fertig und übernimmt sämtliche Planungs- und Baurisiken. Die Freie und Hansestadt Hamburg erhält Kosten-, Termin- und Rechtssicherheit. Zentraler Punkt des Angebotes von Hochtief ist, dass das Bauunternehmen sich verpflichtet, künftig auf weitere Nachforderungen zu verzichten. Dementsprechend wären künftige Kostensteigerungen ausgeschlossen. Daneben garantiert Hochtief die Fertigstellung der Elbphilharmonie bis zum Sommer 2016.
Anders als im Eckpunktepapier vom Juli 2012 vereinbart, sieht das aktuelle Angebot von Hochtief vor, dass die Stadt nun zusätzliche Rechtssicherheit bekommt. Um langwierige juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden, wurden die gegenseitigen Ansprüche gegengerechnet. Die Stadt zahlt Hochtief demnach 198 Millionen Euro. Darin enthalten sind alle Mehrkosten für den Generalplaner. Der Generalplaner Herzog & de Meuron mit Höhler + Partner wird zudem zum Generalunternehmer wechseln.
Auszüge aus der Pressekonferenz:
http://www.hamburg1.de/aktuell/Hochtief_soll_Elphi_weiterbauen-14889.html









