Kulturbehörde

Denkmalschutzamt Hamburg Das Amt stellt sich vor

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vergrößern Leiter des Denkmalschutzamtes Andreas Kellner, Leiter Denkmalschutzamt Hamburg (Bild: Nicolai Wieckmann) Ebenso wie Literatur und Musik, Theater und bildende Kunst sind Denkmäler lebendiger Teil unseres Kulturlebens, denn sie sind manifest gewordene Baukultur. Damit sie auch späteren Generationen zur Anschauung zur Verfügung stehen und ihnen Lebensqualität und Heimat bieten können, hat Hamburg ein Denkmalschutzgesetz. Es sorgt für einen fairen Ausgleich der privaten Interessen der Denkmaleigentümer und des öffentlichen Interesses an der Erhaltung der Denkmäler. Danach sind die Kulturdenkmale wissenschaftlich zu erforschen, zu schützen und zu erhalten sowie in die städtebauliche Entwicklung einzubinden.

Die Kunsthistoriker im Referat Inventarisation erfassen, erforschen und bewerten die Denkmäler. Ist die Denkmaleigenschaft eines Objektes festgestellt, wird es in die Denkmalliste aufgenommen und steht damit rechtskräftig unter Schutz. Eine kleine Auswahl geschützter Denkmäler stellen wir nach Bezirken geordnet vor.

Die Architekten, Kunsthistoriker und Restauratoren im Referat Bau- und Kunstdenkmalpflege beraten die Denkmaleigentümer bei Instandsetzungs- und Umnutzungsvorhaben und entwickeln gemeinsam mit ihnen Konzepte für die Denkmäler. Denkmalbedingter Mehraufwand kann durch Zuschüsse gefördert werden, und für erforderliche Aufwendungen für die Erhaltung oder die sinnvolle Nutzung von Baudenkmalen können Steuerabschreibungen geltend gemacht werden.  

Das Denkmalschutzamt verfügt über eigene Restaurierungswerkstätten sowie über eine umfangreiche bau- und kunstgeschichtliche Präsenzbibliothek. Das ehemalige Bildarchiv des Denkmalschutzamtes ist seit Mai 2015 ins Staatsarchiv integriert.

Im EU-Projekt "Co2ol Bricks" hat das Amt gemeinsam mit 18 anderen Ostsee-Staaten Möglichkeiten der energetischen Sanierung von historischen Backsteingebäuden erforscht.

Nach der erfolgreichen Eintragung von "Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus" als UNESCO-Welterbe 2015 arbeitet das Amt außerdem an einem Weterbe-Antrag für den Jüdischen Friedhof Altona und strebt weiter die Aufnahme der Hamburger Sternwarte in Bergedorf auf die Tentativliste an.

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