Senatskanzlei

Deutsch-französische Zusammenarbeit Abschied von Olaf Scholz als Bevollmächtigtem

Olaf Scholz erfüllte von Januar 2015 bis März 2018 das Amt des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Ein Jahr vor dem regulären Ende des Hamburger Mandats erwarten Olaf Scholz nun neue Aufgaben in Berlin.

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Abschied von Olaf Scholz als Bevollmächtigtem

Wir blicken zurück und auf drei erfolgreiche Jahre deutsch-französischer Kooperation mit Olaf Scholz als Kulturbevollmächtigtem.

Das Mandat 2015-2018 war geprägt von bewegten europäischen Zeiten. Neben dem Brexit, neben Terrorismus und Populismus fiel die Aufmerksamkeit vieler immer wieder auf das deutsch-französische Paar, das Tandem, den Motor, und auf die Chancen des gemeinsamen Aufbruchs in Europa. Aufbruch, der in der Hamburger Mandatszeit durch pragmatische Formate und  gegenseitige Akzeptanz von Expertise und diverse Ausprägungen von Exzellenz, gerade in der beruflichen Bildung und in deutsch-französischen dualen Studiengängen mit dem Schwerpunkt Ingenieursberufe und IT sichtbar wird.

Olaf Scholz hat erkannt, dass „[u]nsere Freundschaft Europa tragen und voranbringen [kann]“ und dass es sich lohnt, die deutsch-französischen Beziehungen besonders auch auf neuem Terrain wieder aufleben zu lassen. Die Maßnahmen zur Mobilität in der beruflichen Bildung und für frühkindliche Sprachförderung mit offenem Blick für neue pragmatische Formate sind nur zwei Handlungsfelder, in denen innerhalb des Mandates neue Pfade geebnet worden sind. 

Auch in Hamburg selbst hinterlässt Scholz als Bevollmächtigter Spuren: In diesem Jahr wurde das Jahr der französischen Sprache und frankophonen Kulturen ausgerufen. Die Berufliche Schule Energietechnik Altona / BS 22 wird im Rahmen eines Projektes des Deutsch-Französischen Ministerrats 2017 eine Partnerschaft mit dem Campus des métiers et des qualifications für Energiewirtschaft in der Académie Grenoble ab dem Schuljahr 2018/19 eingehen. Die deutsch-französische Plattform Écoles-Entreprises, gesteuert von der AHK Paris mit vielen Partnern, unter anderem dem Büro II, wird einen Netzwerkknoten in Hamburg einrichten und in wenigen Jahren werden Kinder und Jugendliche in Hamburg das neue deutsch-französische Gymnasium besuchen dürfen.