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Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Projekt Laborklasse

Ein regionales Projekt für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung

 

Logo Laborklasse
(Bild: REBUS Stellingen)

Im Rahmen der inklusiven Beschulung wollen wir den Schülerinnen und Schülern (SuS) mit einem Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung ein qualitativ hochwertiges, teilweise multiprofessionelles Angebot machen. Eine kleine Gruppe von SuS insbesondere an Stadtteilschulen (StS) kann mit den sozialen und kognitiven Regelschulanforderungen so überfordert sein, dass sie im Teufelskreis von Misserfolg, Beschämung, Versagenserleben und Aggressivität gefangen bleiben. Folge sind Aussonderungsprozesse trotz inklusiver Beschulung. Diese Prozesse können zur psychosozialen Erschöpfung der betroffenen SuS führen, deren Eltern und des schulischen Personals. Für diese Zielgruppe ist die „Laborklasse 5/6“ in Eimsbüttel als ein zeitlich begrenztes heilpädagogisches Kleinstgruppenangebot entstanden.

Personale Ausstattung/ Materielle Ausstattung

Methode:
Multiprofessionelle Kooperation, festgelegte Verantwortungsbereiche im arbeitsteiligen Vorgehen, Stabilität in den Beziehungen, regelmäßige wöchentliche Dienstbesprechungen  vor Ort. Ein Klassenraum mit Gruppen- und Vorraum, Nutzung aller Fachräume.
Das Personal (1,0 Erzieher IF, 0,5 Sopäd. REBUS, 0,5 Sopäd. (Förderschule - FöS) arbeitet in den Räume an der FöS Astrid-Lindgren zusammen.

Zielgruppe:

  • SuS, die bereits in der Grundschule einen besonderen Hilfebedarf hatten und bei denen eine ungünstige Prognose für eine inklusive Beschulung durch Fachkräfte gutachterlich festgestellt worden ist. (§12 HHSchG; §35a KJHG)
  • SuS, die einen Förderbedarf im emotionalen und sozialen Erleben und Verhalten zeigen und deren Eltern nach §12 des HHSchG keine inklusive Beschulung, sondern die Beschulung in einer Kleingruppe beantragen.

Im Anhang finden Sie das Konzept des "Projekts Laborklasse" sowie eine Powerpoint-Präsentation.

Arbeitsformen in der zeitlich begrenzten Lerngruppe

Arbeitsteilige und multiprofessionelle Organisation

Didaktische Zugänge:

  • Strategien des strukturiert-direktiven Lernens in grundlegenden Lernbereichen (Schriftsprache, Mathematik)
  • Strategien informell-offenen Lernens im personal-sozialen Bereich, d.h.

Schülerzentrierte, projektorientierte Formen (Computer, Kochen, Kunst, Berufskunde...)

Arbeit mit therapeutischen Elementen ( Einsatz eines Therapiehundes, lerntherapeutische Angebote)

Kontakt:

Kirsten.Wimbert@bsb.hamburg.de
Ulli.Hoene@bsb.hamburg.de
Christiane.Mettlau@bsb.hamburg.de