•  
  •  
  •  
  •  
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Projektgebiet Mitte Altona

Lagebeschreibung

Zusammenfassung:

  • Größe des Areals: ca. 75 Hektar
  • Ausdehnung Ost-West: max. 600 Meter; Ausdehnung Nord-Süd: max. 1.200 Meter
  • zentrale Lage zwischen vier sehr urban geprägten Stadtteilen im Bezirk Altona
  • Wirkung als Barriere zwischen den angrenzenden Stadtteilen
  • Lage in Nähe zum Bezirkszentrum Ottensen/Altona
  • sehr gute Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr
  • Lage zwischen den Grünzügen „Volksparkachse“ und „Elbuferachse“


Projektgebiet Mitte Altona Projektgebiet Mitte Altona

(BSU)

Das Projektgebiet und seine Umgebung

Das Projektgebiet Mitte Altona liegt im Bezirk Altona zwischen den Stadtteilen Ottensen, Bahrenfeld, Altona-Altstadt und Altona-Nord. Es umfasst die Gleisanlagen des Bahnhofs Altona und des ehemaligen Güterbahnhofs im Bereich zwischen dem Fernbahnhof im Süden und der S-Bahn-Station Diebsteich im Norden. Zum Projektgebiet zählen auch das ehemalige Straßenbahndepot an der Max-Brauer-Allee, ein Teil des Geländes der Holsten-Brauerei an der Harkortstraße sowie das Postgelände an der Plöner Straße. Das gesamte Areal hat dabei eine Größe von ungefähr 75 Hektar, die maximale Ausdehnung beträgt in Nord-Süd-Richtung ungefähr 1.200 Meter, in Ost-West-Richtung etwa 600 Meter.

Insbesondere im Süden ist das Projektgebiet überwiegend von dichter Wohnbebauung umgeben, außerdem befindet sich hier mit den Straßenzügen rund um die Ottenser Hauptstraße und die Große Bergstraße / Neue Große Bergstraße die Einkaufszone des Bezirks. Der heutige Bahnhof Altona mit seinen Gleisanlagen wirkt innerhalb dieses Kerngebiets als Barriere und teilt das Zentrum in eine westliche und östliche Hälfte. Im Norden grenzen Gewerbeflächen und Wohnbauten an das Projektgebiet.

 

Kurze Wege – viele Möglichkeiten

Das Gebiet Mitte Altona liegt im funktionalen Zentrum des Bezirks Altona, westlich der Hamburger Innenstadt. In einer Entfernung von zwei Kilometern befindet sich im Nordosten des Projektgebiets mit der Osterstraße ein Zentrum des Bezirks Eimsbüttel. Hier gibt es Möglichkeiten zum Einkaufen und Ausgehen. Etwa einen Kilometer westlich des Projektgebiets liegt ein ehemaliges Gaswerksgelände, das in den letzten Jahren umgenutzt wurde. Auch hier sind Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten sowie Hotels entstanden. Diese Bereiche haben in erster Linie eine bezirksbezogene Bedeutung. Im Osten – in etwa zwei Kilometer Entfernung vom Untersuchungsgebiet – befinden sich mit der Reeperbahn und dem Schanzenviertel jedoch auch zwei Bereiche mit Bedeutung für die gesamte Stadt Hamburg. Sie sind Vergnügungsviertel und ziehen ein Publikum aus der ganzen Stadt und der Region an.

 

Barriere zwischen den Stadtteilen

Die durch Bahnanlagen geprägten Bereiche des Gebietes wirken bislang als räumliche Barriere: Das Areal grenzt auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern, zwischen Bahnhof Altona und der S-Bahn-Station Diebsteich, die umliegenden Stadtteile voneinander ab. Es ist in weiten Teilen nicht öffentlich zugänglich und bietet keine öffentlichen Grünflächen. Öffentliche Wege wie Rad- und Fußverbindungen bestehen nur entlang der durch das Gebiet verlaufenden Straßen und Plätze: Stresemannstraße, Plöner Straße, Julius-Leber-Straße und Paul-Nevermann-Platz. 
Da das Areal teilweise über Straßenniveau liegt, kann es von der Umgebung aus kaum wahrgenommen werden.

 

Grünverbindungen

Die Umgebung des Projektgebiets verfügt nur über einen sehr geringen Anteil an öffentlichen Grünflächen. Nördlich des Gebiets verläuft die sogenannte „Volksparkachse“, die sich vom Volkspark im Nordwesten über die Friedhöfe Holstenkamp, Bornkamp und Diebsteich sowie einige Kleingartenanlagen in Richtung Osten zieht. Sie schließt im Bereich des Heiligengeistfeldes an die ehemaligen Wallanlagen an, von denen die Innenstadt umgeben werden. Südlich des Gebiets befindet sich die sogenannte „Elbuferachse“, die den gesamten Uferbereich der Elbe mit Rosengarten, Donners Park, Heine-Park und dem Altonaer Balkon umfasst. Eine Verbindung zum Gebiet ist über den Platz der Republik möglich. Östlich des Gebiets Mitte Altona liegt der „Grünzug Neu-Altona“, der „Volksparkachse“ und „Elbuferachse“ verbindet.

mehr Informationen zu Gebiet & Geschichte:
heutige Nutzungen