LEXI - Die geförderten Projekte der Landesexzellenzinitiative Hamburg

LEXI - Die geförderten Projekte der Landesexzellenzinitiative Hamburg

Das Logo der Landesexzellenzinitiative Hamburg

Aus insgesamt 21 Wettbewerbsanträgen wurden acht interdisziplinäre Forschungsverbünde (Exzellenzcluster) sowie fünf Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern (Graduiertenschulen) als förderungswürdig ausgewählt. Die Forschungsthemen reichen von der Sprachenvielfalt in urbanen Systemen über Nanotechnologie und Infektionsforschung bis hin zu Medien und Kommunikation oder zur Verantwortung von Regierungen in der neuen Weltordnung.

Für die nächsten eineinhalb Jahre stehen 16,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Fördersummen belaufen sich auf rund 200.000 Euro pro Jahr für eine Graduiertenschule und bis zu 1,3 Mio. Euro pro Jahr für einen Exzellenzcluster. Die Joachim Herz Stiftung als Partner der Hamburger Landesexzellenzinitiative fördert dabei den Exzellenzcluster  „Frontiers in Quantum Photon Science“ der Universität Hamburg und des DESY mit eigenen Mitteln.

Nach Ablauf der ersten Förderphase sollen alle Projekte zwischenbewertet werden. Ziel ist es, die Projekte anschließend für weitere zwei Jahre, dann durch die Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Hamburg - Wissenschaftsstiftung Hamburg - gegründet 2009, bis hin zur Entscheidung im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative II zu fördern. Für die vorgesehene Gesamtdauer von dreieinhalb Jahre werden dann insgesamt rund 38,5 Mio. zur Verfügung stehen. Die Joachim Herz Stiftung wird sich zu gegebener Zeit damit befassen, ob sie ihr Engagement nach Ablauf der Anlaufphase von eineinhalb Jahren fortsetzt.

An den Projekten, die federführend von der Universität Hamburg und der Technischen Universität Hamburg-Harburg erarbeitet wurden, sind weitere Hochschulen aus Hamburg und der Metropolregion, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Vertreter der Industrie sowie internationale Kooperationspartner beteiligt. Alle Wettbewerbsbeiträge wurden zunächst durch externe Wissenschaftler begutachtet. Die endgültige Entscheidung über die Förderung hat dann ein siebenköpfiges Auswahlgremium getroffen.

Hintergrund:

Im Januar 2009 hat die Stadt Hamburg eine eigene Landesexzellenzinitiative ins Leben gerufen, um Hamburger Forschungsverbünde unverzüglich und zielgerichtet zu fördern. Im Juni 2009 konnte die Joachim Herz Stiftung als Partner der Landesexzellenzinitiative gewonnen werden.

Landesexzellencluster Hamburg

Landesgraduiertenschulen Hamburg

Ansprechpartner:

Frau Dr. Birgit Gruner
(birgit.gruner@bwf.hamburg.de, 040/42863-4089)

Herr Dr. Rolf Greve
(rolf.greve@bwf.hamburg.de, 040/42863-2338)

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