Senatskanzlei

26. Mai 2016, 18-22 Uhr Lange Nacht der Konsulate: In 240 Minuten um die Welt

Hamburgerinnen und Hamburger konnten hinter die Kulissen der 22 Konsulate und 5 Kulturinstitute blicken.

Lange Nacht der Konsulate 2016 Hamburg

Was Phileas Fogg aus dem Roman „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne in 80 Tagen schafft, können Hamburgerinnen und Hamburger an einem Abend erleben. Am 26. Mai 2016 öffneten zum fünften Mal die Konsulate und Kulturinstitute ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Von 18 bis 22 Uhr gab es Vorträgen, Bilderreisen, Kulturdarbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten eine Reise um die Welt.

 Anregungen für die Stationen Ihrer Weltreise

 Die Besucher lauschten  chinesischer Lyrik, ließen Sie sich von traditionellen indonesischen Tänzen in die Südsee entführen oder erlebten den Geschmack einer original bulgarischen Bohnensuppe. Island konnte man per Videoreise erleben,  die persische Küche erschmecken und sich  von mexikanischen Trachten inspirieren lassen.

Auch in 2016 Jahr gab es wieder Neues zu entdecken: Die Kunstausstellung „Die Farbe als Sprache“ im portugiesischen Generalkonsulat oder mongolische Bierspezialitäten. Auch Belarus, Chile, Griechenland, Lettland, Neuseeland, Polen, Russland, Serbien, Spanien, Tschechien, die Türkei, die Ukraine, Uruguay und viele Kulturinstitute boten Kultur, Kulinarik und Informationen.

Hamburg als Europas Tor zu China

Die Beziehung der Hansestadt zu China hat tiefe Wurzeln, auf Chinesisch heißt Hamburg „Han Bao“, die Burg der Chinesen. Während der Langen Nacht der Konsulate öffnete das Generalkonsulat der Volksrepublik China an der Elbe und das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher.

„Für China ist Hamburg ein wichtiger Konsularstandort. 2016 feiern Sie das 30. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg. 

Das Konfuzius-Institut hatte außerdem während der Langen Nacht der Konsulate zu einer Lesung chinesischer Lyrik und einer Teeverkostung geladen.

Tadschikistan in einer Nacht

Tadschikistan ist ein Land der Superlative. Die höchsten Berge, die größten Wasserressourcen und der längste Gletscher Zentralasiens machen das kleinste Land der Region zu einem Paradies für Gipfelstürmer und Mountainbiker. In der Hauptstadt Duschanbe fasziniert das 2014 eröffnete größte Teehaus der Welt mit fast 3000 Plätzen ebenso wie die 12 Meter lange Buddhafigur im Museum für Antike. Sie gilt als eine der wichtigsten Denkmäler des Buddhismus in Zentralasien. Weitere Highlights für Kulturliebhaber sind die Ausgrabungen des „Pompeji von Zentralasien“, die Alte Stadt Pendzikent, sowie die vorchristlichen Festungen im Vachan Korridor.

Seit September 2013 wird die Republik Tadschikistan in Hamburg konsularisch von dem Unternehmer Kourosh Pourkian vertreten. Tadschikistan verfügt über 60 Prozent der Wasserressourcen Zentralasiens und eignet sich hervorragend, um in Wasserkraftwerken Energie zu erzeugen, aber auch in den Bereichen Lebensmittelindustrie, Infrastruktur und Gesundheitswirtschaft bietet das Kooperationsland der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit große wirtschaftliche Potenziale.

Neugierig geworden?

Nächstes Jahr gibt es wieder eine „Langen Nacht der Konsulate“ 

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