Senatskanzlei

16. Mai 2017, 18-22 Uhr Lange Nacht der Konsulate: In einer Nacht um die Welt

In der sechsten Langen Nacht der Konsulate geben 30 Konsulate und 5 Kulturinstitute informative Einblicke in ihre Heimatländer. Eine Entdeckungstour...

Lange Nacht der Konsulate 2016 Hamburg

Von Hamburg in die Welt

Am Dienstag, den 16. Mai können Hamburgerinnen und Hamburger eine Weltreise, so bunt und vielfältig wie die Kulturen aller Länder erleben. Und dies in nur einer Nacht.

Denn dann öffnen zum sechsten Mal Konsulate und Kulturinstitute ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Ab 18 Uhr können Sie vier Stunden lang eintauchen in die Länder und Kulturen dieser Welt.

Die Lange Nacht der Konsulate hat in Hamburg, als einem der größten Konsularstandorte Europas, mittlerweile Tradition. Jedes Jahr im Mai bieten die Hamburger Konsulate den Blick hinter die Kulissen und damit die Möglichkeit, die Arbeit der Konsulate sowie das jeweilige Gastland kennenzulernen. Dazu gibt es Präsentationen, Kurzfilme, Ausstellungen und landestypische Spezialitäten.

Wo soll es denn hingehen?

 Lassen Sie sich von traditioneller indonesischer Musik in die Südsee entführen oder erfahren Sie wie es sich in einer mongolischen Jurte lebt. Kosten Sie traditionelle ägyptische Köstlichkeiten oder reisen Sie begleitet von landestypischer Musik und Fingerfood nach Kasachstan. Im wahrsten Sinne des Wortes in ein anderes Land „eintauchen“ können Sie im isländischen Honorarkonsulat, nämlich 120m tief per Video in die Magmakammer des Vulkankraters Thrihnukagigur. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele Kunstausstellungen: Schlendern Sie durch die Fotoausstellung „Via - Strassenfotografi e von Hamburg bis Palermo“ im Instituto Italiano di Cultura oder bewundern Sie Skulpturen des malischen Künstlers Ibrahim Samaké. Das iranische Generalkonsulat zeigt Kunsthandwerk und exquisite Perserteppiche. Besonders für Kinder geeignet ist das Programm des spanischen Generalkonsulats. Es zeigt das Kindertheaterstück „Herzlichen Glückwunsch!“.

Auch Argentinien, Botsuana, Bulgarien, Chile, China, die Dominikanische Republik, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Kirgisistan, Korea, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Tadschikistan, Thailand, die Türkei, Uruguay und Weißrussland, das italienische, spanische und französische Kulturinstitut sowie die EU-LAC Stiftung bieten Kultur, Kulinarik und Informationen.

Jazz-Promenade - So klingt Europa

Ein Musikalischer Streifzug durch die europäischen Kulturinstitute in Hamburg, die als EUNIC-Hamburg zusammenarbeiten. Von Italien, über Frankreich, bis nach Spanien und Deutschland erleben Sie in der Jam-Session am Ende des Abends auf der Bühne ein musikalisch vereintes Europa.

19:00 Uhr im Istituto Italiano di Cultura
Fabiola Saccomanno e Gruppo: Fabiola Saccomanno (Gesang), Matthias Weiher (Piano), Leandro Saint Hill (Saxophon) und Roberto Colantonio (Mandoline).

20:00 Uhr im Institut français de Hambourg
Hotel du Nord: Vincent Judith (Gitarre), Philipp Schröter (Akkordeon), Stefan Back (Klarinette) und Volker Linde (Kontrabass).

Ab 20:30 Uhr im Instituto Cervantes
Elva La Guardia (Gesang, Percussion), Ed Harris (Gitarre), und Tom Hickstein (Gitarre).
Danach Jam-Session bis 22:00 Uhr der beteiligten Musiker und dem Gast des Goethe-Instituts: Anna-Lena Schnabel (Saxofon)

Beijing, Bonn und die Bewegung: Wang Shus Begegnungen mit westdeutschen Aktivisten und Politikern

Ein Rückblick zur Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 45 Jahren

20:00 Uhr im Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg im Chinesischen Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Saal Shanghai

Vortrag von Mascha Jacoby, M.A., Doktorandin, Universität Hamburg

Im Rahmen der „Langen Nacht der Konsulate“ lädt das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg in das Chinesische Teehaus hinter dem Museum für Völkerkunde ein. Höhepunkt ist der Vortrag der Sinologin Mascha Jacoby, in dem sie auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Westdeutschland und der VR China vor genau 45 Jahren Bezug nimmt. Neben amüsanten Anekdoten über die deutsch-chinesischen Begegnungen in den bewegten 1960er und 1970er Jahren schildert sie, was insbesondere der Journalist, Diplomat und Politiker Wang Shu und seine Kontakte in den verschiedenen Phasen seines Wirkens über seine Rolle, über Chinas Interessen, sowie die deutsche und chinesische Gesellschaft in der jeweiligen Zeit verraten.

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