Senatskanzlei

Rückblick Lange Nacht der Konsulate 2017: In einer Nacht um die Welt

In der sechsten Langen Nacht der Konsulate im Mai 2017 gaben 30 Konsulate und 5 Kulturinstitute informative Einblicke in ihre Heimatländer.

Lange Nacht der Konsulate 2016 Hamburg

Von Hamburg in die Welt

Zur Langen Nacht der Konsulate 2017 konnten Hamburgerinnen und Hamburger eine Weltreise, so bunt und vielfältig wie die Kulturen aller Länder erleben. Und dies in nur einer Nacht.

Es öffneten zum sechsten Mal Konsulate und Kulturinstitute ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Vier Stunden lang konnten Interessierte so in die Länder und Kulturen dieser Welt eintauchen.

Die Lange Nacht der Konsulate hat in Hamburg, als einem der größten Konsularstandorte Europas, mittlerweile Tradition. Jedes Jahr im Mai bieten die Hamburger Konsulate den Blick hinter die Kulissen und damit die Möglichkeit, die Arbeit der Konsulate sowie das jeweilige Gastland kennenzulernen. Dazu gibt es Präsentationen, Kurzfilme, Ausstellungen und landestypische Spezialitäten.

Wo soll es denn hingehen?

 Ob traditionelle indonesische Musik oder das Leben in einer mongolischen Jurte. Es gab 2017 wieder viel zu erleben. Ägyptische Köstlichkeiten oder landestypischer Musik und Fingerfood in Kasachstan. Für jeden war etwas dabei. Im wahrsten Sinne des Wortes in ein anderes Land „eintauchen“ konnte man im isländischen Honorarkonsulat, nämlich 120m tief per Video in die Magmakammer des Vulkankraters Thrihnukagigur. Auch 2017 gab es wieder viele Kunstausstellungen: Die Fotoausstellung „Via - Strassenfotografie von Hamburg bis Palermo“ im Instituto Italiano di Cultura oder Skulpturen des malischen Künstlers Ibrahim Samaké. Das iranische Generalkonsulat zeigte Kunsthandwerk und exquisite Perserteppiche. Besonders für Kinder geeignet war das Programm des spanischen Generalkonsulats. Es zeigte das Kindertheaterstück „Herzlichen Glückwunsch!“.

Auch Argentinien, Botsuana, Bulgarien, Chile, China, die Dominikanische Republik, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Kirgisistan, Korea, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Tadschikistan, Thailand, die Türkei, Uruguay und Weißrussland, das italienische, spanische und französische Kulturinstitut sowie die EU-LAC Stiftung und das Konfuzius-Institut boten Kultur, Kulinarik und Informationen.

Jazz-Promenade - So klingt Europa

Ein Musikalischer Streifzug boten die europäischen Kulturinstitute in Hamburg, die als EUNIC-Hamburg zusammenarbeiten. Von Italien, über Frankreich, bis nach Spanien und Deutschland konnte in der Jam-Session am Ende des Abends auf der Bühne ein musikalisch vereintes Europa erlebt werden.

Beijing, Bonn und die Bewegung: Wang Shus Begegnungen mit westdeutschen Aktivisten und Politikern

Im Rahmen der „Langen Nacht der Konsulate“ lud das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg in das Chinesische Teehaus hinter dem Museum für Völkerkunde ein. Höhepunkt war der Vortrag der Sinologin Mascha Jacoby, in dem sie auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Westdeutschland und der VR China vor genau 45 Jahren Bezug nahm. Neben amüsanten Anekdoten über die deutsch-chinesischen Begegnungen in den bewegten 1960er und 1970er Jahren schilderte sie, was insbesondere der Journalist, Diplomat und Politiker Wang Shu und seine Kontakte in den verschiedenen Phasen seines Wirkens über seine Rolle, über Chinas Interessen, sowie die deutsche und chinesische Gesellschaft in der jeweiligen Zeit verraten.

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