Leben in Billwerder
Als Teil der Vier- und Marschlande ist das Leben in Billwerder von Landwirtschaft und Gartenbau geprägt. Daneben ist in den letzten Jahren durch die Gewerbeansiedlung der industrielle Sektor gestärkt worden. Die Lage am östlichen Rand des Hamburger Hafens sowie die Anbindung an Autobahn und Schienennetz machen den Stadtteil speziell für produzierende Unternehmen mit hohen Güterumschlägen attraktiv. Der Alltag im ursprünglichen Billwerder ist dagegen dörflich orientiert. Kirchliches Zentrum ist die St.-Nikolai-Gemeinde mit ihrem architektonisch interessanten Backsteingebäude.
Zu traditionellen Anlässen singt der gemeindeeigene Chor. Wie in anderen ländlichen Dörfern gibt es in Billwerder ebenfalls eine Freiwillige Feuerwehr, der zahlreiche Bewohner angehören. Die Anbindung an die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln führt über die S-Bahn Stationen Mittlerer Landweg oder Billwerder-Moorfleet. Entlang des Billdeiches versorgt außerdem eine Buslinie die verstreut liegenden Gehöfte.
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