Leben in Francop
Das Leben in Francop ist seit Generationen vom Obstanbau geprägt. Gemeinsam mit den anderen Stadtteilen des Alten Landes bildet Francop die in Mitteleuropa größte zusammenhängende Anbauregion. Hier handelt es sich bei über 70 Prozent der Früchte um Äpfel, gefolgt von Kirschen. Neben Elstar, Jonagold und Holsteiner Cox gewinnen auch zunehmend alte Sorten wie der Finkenwerder Herbstprinz an Bedeutung
Zur Erleichterung der Ernte sind die Bäume heutzutage auf Mannshöhe gekürzt. In den Sommermonaten sind die Anbauflächen zudem einheitlich von Netzen überzogen, um die Ernte vor Vögeln zu schützen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner in Francop leben in traditionellen Fachwerkhäusern, dazwischen gibt es jedoch auch moderne Bauten. Wer nicht in den Plantagen arbeitet, fährt meist in die Hamburger Innenstadt oder in einen der benachbarten Stadtteile zur Arbeit. Das öffentliche Verkehrssystem ist mit zwei Buslinien vertreten: die Linie 157 zur Anbindung an den Harburger Bahnhof und die Linie 257, die zur S-Bahn Neugraben führt.
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