Leben in Fuhlsbüttel
Fuhlsbüttel entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert zum Wohngebiet, und so geben die um 1910 erbauten Einzelhäuser dem Stadtteil ein bürgerliches Image. Allerdings gibt es neben der zwischen 1907 und 1939 entstandenen Gartenstadtsiedlung Alsterhöhe auch Wohnblocks in großer Zahl, die aus den 1920er Jahren stammen. Es entstanden Zeilenbauten aus rotem Backstein sowie Mietshäuser mit Flachdach. Das Zentrum von Fuhlsbüttel bildet die St.-Marien-Kirche, das Gymnasium im „Erdkampsweg“ sowie eine Wohnanlage mit Treppenhaustürmen. Im „Erdkampsweg“ befinden sich außerdem viele Geschäfte. Zwei Mal wöchentlich findet am „Ratsmühlendamm“ ein Wochenmarkt statt, auf dem vor allem frisches Obst und Gemüse verkauft werden. Die Bewohner Fuhlsbüttels müssen mit Fluglärm und erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Dennoch ist Fuhlsbüttel auch als Wohngegend attraktiv, da es ein vergleichsweise grüner Stadtteil ist.
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