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Bald das erste City-IKEA-Möbelhaus in Altona!

22.01.2010

Das Bauvorhaben IKEA auf dem Frappant-Gelände an der Großen Bergstraße in Altona-Altstadt scheidet die Geister. Ein Bürgerentscheid brachte nun Klarheit über die Stimmungslage in Altona.

 

Im Rahmen des Bürgerentscheids PRO IKEA stimmten rund 77% für das neue Möbelhaus in Altona-Altstadt. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 43% bzw. 81.000 gültigen Stimmen.

Die Zukunft der Fußgängerzone Große Bergstraße und des Frappant-Gebäudes steht auf dem Spiel. Nach Belebungsversuchen der trist gewordenen Gegend durch Künstler und Partyveranstalter in den letzten Jahren soll die Rettung nun durch das schwedische Möbelimperium IKEA kommen. Alternativ stellen sich Kritiker dieser Lösung einen Umbau des grauen Betonkomplexes für Bürger und Künstler vor und prognostizieren Altona ansonsten einen Verkehrsinfarkt sowie das Sterben der dort ansässigen Restaurants und Imbisse, da Ikea auch einen Gastrobereich für 700 Gäste schaffen will. 

Stimmen Sie ab!

Soll das erste City-IKEA in Altona-Altstadt entstehen?

Mehrfachauswahl nicht möglich
Aus diesen unterschiedlichen Meinungen entstanden Initiativen Pro- und Contra-IKEA und alle 186.000 Wahlberechtigten des Bezirks wurden bis zum 19. Januar 2010 zu einer Abstimmung zum Bürgerent- scheid "PRO IKEA" aufgerufen. Das Ergebnis dieser für die Stadtteilstruktur enorm wichtigen Entscheidung liegt nun vor und stellt einen klaren Sieg für IKEA dar.


Mit dem Votum der Bürger in Altona im Rücken könnte es schon im Frühjahr zu ersten Bauarbeiten kommen. Die Eröffnung dieser ersten IKEA Innenstadtfiliale würde dann frühestens 2012 erfolgen. Bei einem Nein hätte die Stadt dem jetzigen Investor das Gebäude abkaufen können, um ein Stadtteilzentrum mit Kita, Seniorentreff, Ateliers, Werkstätten, Geschäften sowie einem begrünten Parkdeck entstehen zu lassen.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema und dem Ergebnis des Bürgerentscheids? Stimmen Sie mit anderen Hamburgern ab! Wird der Stadtteil durch eine Ikea-Filiale belebt, die bis zu 250 Arbeitsplätze schafft oder durch Künstler- und Sozialprojekte, die Menschen und Kulturen zusammenbringen? Wird es ein Verkehrschaos und erhöhte Umweltbelastung durch die privaten Transportmittel der Möbelkäufer geben oder sind Sie der Meinung, die meisten Kunden werden die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen? Vielleicht sind aber auch beide Nutzungsvorschläge für das Frappant-Gebäude an der Großen Bergstraße nicht die richtige Lösung für eine attraktive Zukunft von Altona-Altstadt?

Was meinen Sie? Nutzen Sie gern auch die Kommentar-Funktion!

Hier finden Sie das offizielle Ergebnis des Bürgerentscheids "Pro IKEA".

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