Leben in Hamm
Charakteristisch für Hamm sind die Wohnsiedlungen aus rotem Backstein, die zwischen 1920 und 1950 unter dem Einfluss des Oberbaudirektors Fritz Schumacher entstanden. Viele dieser Anlagen verfügen über Spielplätze und Grünstreifen, die von den Bewohnern zur Erholung genutzt werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde Hamm großflächig zerstört, weshalb es wenig alte Bauten gibt. Rund um die Sievekingsallee finden sich jedoch einige repräsentative Gebäude aus der Gründerzeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der südliche Teil Hamms vorwiegend gewerblich genutzt, was sich in der relativ niedrigen Bevölkerungsdichte wiederspiegelt. Im Süden verläuft die Stadtteilgrenze an den Kanälen von Elbe und Bille. Hamm ist vor allem wegen seiner zentralen Lage und den günstigen Mieten bei Studenten und jungen Familien beliebt.
In Hamm gibt es zudem zahlreiche Bildungseinrichtungen, von denen einige auch über die Grenzen des Stadtteils hinaus bedeutend sind. Am Ebelingplatz liegt das Gymnasium Hamm, das nach dem Konzept der Europaschulen unterrichtet und Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Nationen zusammenführt. Hier wird muttersprachlicher Unterricht in vielen Sprachen angeboten, darunter Türkisch, Farsi und Polnisch.
Die Verkehrsanbindung ist durch die S-Bahn-Haltestelle Hasselbrook und drei weitere U-Bahn-Stationen exzellent. Möglichkeiten zum Einkaufen bietet Hamm ebenfalls. Im Bereich des Hammer Steindamms und der Carl-Petersen-Straße gibt es Ladenzeilen und Supermärkte, Apotheken und Arztpraxen. Internationale Restaurants und Gaststätten verleihen dem Stadtteil einen multikulturellen Charme. Hamm-Mitte wird von der Bundesstraße 5 durchquert, die täglich zehntausende Kraftfahrzeuge passieren.
Die Stadtteilinitiative Hamm setzt sich für die Belange im Quartier ein und informiert über das Leben und Veranstaltungen vor Ort.
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