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Leben in Veddel
Die Fläche der hafennahen Wohnstadt beträgt insgesamt 37 Hektar. Auf dem Areal finden sich rund 2.300 Wohnungen. Die Gebäude wurden in den späten zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Verantwortlich hierfür zeichnete sich Oberbaudirektor Fritz Schumacher, der sich als Architekt, Stadtplaner und Förderer der neuzeitlichen Backsteinbauweise in Norddeutschland einst einen Namen gemacht hat.
Im neunzehnten sowie zwanzigsten Jahrhundert wurden auf dem Gebiet der Veddel die Auswandererhallen errichtet. Von dort aus zog es viele Menschen von dem Quartier aus nach Amerika. Gleichermaßen wanderten viele Menschen über die Veddel nach Hamburg ein. Die kulturelle Mischung dieses Stadtteils hat sich bis heute fortgesetzt. Der Großteil der Bevölkerung stammt aus anderen Ländern, vornehmlich der Türkei, auch viele Albaner und Schwarzafrikaner zählen zu den Bewohnern. 90 Prozent der Einwohner haben einen Migrationshintergrund.
Die staatliche Grund,- Haupt,- und Realschule Slomanstieg wird von 450 Schülern besucht. Hier treffen 26 unterschiedliche Muttersprachen aufeinander, wobei Deutsch mit einem Anteil von 10 Prozent vertreten ist.
Nirgendwo in Hamburg gibt es eine so bunte Mischung aus internationalen und alteingesessenen Einwohnern, so wenige Rentner und so viele Kinder und Jugendliche wie auf der Veddel: Vor fünf Jahren wurde das Programm zur Förderung des studentischen Wohnens für den Hamburger Stadtteil Veddel ins Leben gerufen, eine Kooperation zwischen dem Hamburger Senat und der Hamburger Wohnungsbaugesellschaft.
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