"Ohne Unterstützung könnte ich die Olympiavorbereitung vergessen"
Interview mit der Hockey-Spielerin Celinde Wilde
Den Anfang macht Celine Wilde. Sie wurde 2008 Europameister mit der U21-Auswahl und erreichte 2010 den 4. Platz der Damen-Weltmeisterschaft.
Wie lange betreiben Sie schon „Ihren“ Sport?
Ich spiele Hockey seit dem 5. Lebensjahr. Angefangen habe ich bei einem kleinen Verein in Rahlstedt.
Was war der Moment, in dem Sie sich entschieden haben, Leistungssportlerin zu werden?
Als mir bewusst wurde, wie viel Spaß mir das Hockeyspielen macht. Ich habe den Verein gewechselt, um ambitionierter spielen zu können und traf dort auf meine damaligen Vorbilder wie z. B Anneke Böhmert.
Wie bereiten Sie sich auf die Wettkämpfe vor? Welcher Aufwand an Zeit bedeutet das in Ihrem Leben?
Momentan trainiere ich neunmal in der Woche und spiele am Wochenende bei den Bundesliga-Partien. Da kommen schnell 16-18 Stunden in der Woche zusammen. Nicht gerechnet sind die Zeiten für An- und Abfahrt. Das geht auf Kosten des Studiums und bedeutet auch, weniger Zeit für Freunde zu haben, die kein Hockey spielen.
Welche Bedeutung hat die Förderung für die Vorbereitung zu Olympia?
Die Förderung hat für mich eine enorme Bedeutung! Ohne eine vergleichbare Unterstützung wäre es nicht möglich, sich komplett auf die Olympiavorbereitung zu konzentrieren. Die könnte ich sonst vergessen. Jetzt muss ich nicht nebenher jobben und die Pause im Studium fällt einem auch etwas leichter.
Was hat sich konkret für Sie durch die Förderung verbessert?
Durch die regelmäßige Unterstützung vom Team Hamburg konnte ich in eine eigene Wohnung ziehen, mit deutlich kürzeren Wegen zur Uni und den Trainingsorten.
Was ist Ihr Ziel für die Olympiade in London?
Mein Ziel ist klar: die Nominierung in die Olympiamannschaft für London!

Mister Wong
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