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Lohbrügge – Ruhiges Wohnen in einer landschaftlich facettenreichen Umgebung
Lohbrügge, als nördlicher Teil Bergedorfs, liegt unmittelbar an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, dort, „wo in Hamburg die Sonne aufgeht“. Hier leben circa 40.000 Einwohner auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern.
Das Gebiet des heutigen Stadtteils Lohbrügge wurde zum ersten Mal in der Mitte des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts gehörte das damalige Dorf zum Kloster Reinbek. Nachdem Lohbrügge im Laufe der Jahrhunderte verschiedenen Regierungen zugehörig war, wurde es im Jahre 1937 der Stadt Bergedorf zugeschlagen und im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes zu einem Stadtteil Hamburgs.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Hamburg Wohnraum benötigt. Lohbrügge war zu dieser Zeit größtenteils landwirtschaftlich genutzte Fläche und kaum erschlossen. Im Rahmen des sogenannten „Aufbauplans 60“ wurde ein ca. 243 Hektar großes Gebiet unter dem Namen Lohbrügge – Nord als Baugebiet für eine Großsiedlung ausgewiesen, sodass die Bevölkerung in den 1960er und 70er Jahren stark anwuchs. Kennzeichnend für diese Epoche sind der Lindwurm, ein langgestrecktes Wohngebäude und die drei Hochhäuser an der „Korachstraße“ mit ihren Solardachpanelen.
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