Lokstedt – der grüne Stadtteil, der besonders bei Familien sehr beliebt ist
In Lokstedt leben etwa 24.700 Menschen, verteilt auf eine Fläche von 4,9 Quadratkilo- metern. Der Stadtteil gehört zum Bezirk Eimsbüttel. Begrenzt wird er im Norden durch Niendorf, wobei die Güterumgehungsbahn Hamburg die Grenze bildet, im Süden durch Hoheluft, im Osten durch Groß-Borstel und Eppendorf und im Westen durch Eimsbüttel und Stellingen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1110. Schon zu jener Zeit siedelten sich in dem Bauerndorf auch wohlhabende Bürger aus Hamburg an. Im 17. Jahrhundert hatte Lokstedt 382 Einwohner. Die vielen Gasthöfe im Stadtteil entwickeln sich seither zu einem beliebten Ausflugsziel für Hamburger Bürger. Dies führte sogar so weit, dass Verbote erlassen wurden, um das übermäßige Feiern einzuschränken. Von 1851 bis 1854 gab es in Lokstedt eine vom Hamburg-Lokstedter Renn-Club errichtete Pferderenn- bahn, die nach kurzer Zeit ihren Standort nach Horn wechselte. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Stadtteil zu einem gut ausgebauten und reichen Villenvorort von Hamburg. Im Jahr 1891 war Lokstedt das erste Dorf in Deutschland mit einer elektrischen Straßenbeleuchtung.
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