Gute Luftqualität in Hamburg
APHEIS Stadtbericht Hamburg
Hamburg hat im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen eine gute Luftqualität. Die Außenluft ist durch Feinstäube (PM10) und Ozon schwächer belastet als in den meisten anderen Metropolen. Dies haben Auswertungen im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten APHEIS (Air Pollution and Health: A European Information System) - Projektes gezeigt. In 31 europäischen Metropolen wurden Umwelt- und Gesundheitsdaten nach einheitlichen Kriterien erfasst (Bezugsjahr 2001). In der altersstandardisierten Sterblichkeit liegt Hamburg im Bereich des als günstiger einzustufenden unteren Drittels.
Ein wesentliches Ziel des von der Europäischen Union durchgeführten Projektes war es zu untersuchen, wie stark sich Verbesserungen der Luftqualität auf die Gesundheit in Europa auswirken würden. Diese Modellrechnungen wurden auch für Hamburg durchgeführt. So ist z.B. nach den durchgeführten Risikoabschätzungen bei einer Abnahme der Ozonkonzentration im Sommerhalbjahr um 10 µg/m3 (höchster 8h-Mittelwert) in Hamburg statistisch eine Abnahme der vorzeitigen Sterblichkeit in der Gesamtbevölkerung um 0,14% zu erwarten. Eine Abnahme der PM10 -Konzentration um 5 µg/m3 im Jahresmittel hätte einen stärkeren Effekt und würde zu einer Abnahme der vorzeitigen Sterblichkeit um 1,8% führen, bei der frühkindlichen Sterblichkeit um 2,8%. Trotz der vergleichsweise guten Luftqualität würde sich somit auch in Hamburg eine weitere Verbesserung der Luftqualität positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken.
Weitere Informationen auf Englisch dazu auf der Internetseite www.apheis.net

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