Marmstorf – Wälder und Wiesen harmonieren mit einem historischen Stadtkern
Der Hamburger Stadtteil Marmstorf gehört zum Bezirk Harburg im Süden der Stadt. Mit etwa 9.000 Einwohnern auf einer Fläche von knapp sechs Quadratkilometern ist das ländliche und von der Natur dominierte Marmstorf weit außerhalb des Hamburger Stadtkerns dünn besiedelt. Zum Stadtteil zählen die Ortsteile Appelbüttel und Lürade. Marmstorf grenzt an die Stadtteile Eißendorf im Nordwesten, Langenbek im Osten, Wilstorf im Nordosten, Sinstorf im Südosten und an den Harburger Landkreis in südlicher Richtung.
Die erste urkundliche Erwähnung als Dorf Marmstorf erfolgte im Jahr 1196. 1814 wurde der Ort unter der damaligen französischen Besatzung Deutschlands niedergebrannt und wieder aufgebaut. 1859 wurde Marmstorf als Gemeinde in den Landkreis Harburg eingegliedert und gehört seit 1937 zur Hansestadt Hamburg. Bemerkenswert ist auch die Altersstruktur von Marmstorf. Der Ort besteht aus weitgehend alteingesessenen Einwohnern, und durch mangelnde Zuzüge sind fast 30 Prozent der Marmstorfer über 65 Jahre alt.
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