Behörde für Umwelt und Energie

Hintergrund & Rückblick Mein Baum – Meine Stadt: Die Kampagne

Der Senat hatte zum Erhalt des Hamburger Baumbestands zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt, um den Verlust an Straßenbäumen zu verringern. Im Mittelpunkt stand dabei die Aktion „Mein Baum – Meine Stadt. Aufgrund der großen Resonanz bei den Hamburgerinnen und Hamburgern hat der Senat beschlossen, die Aktion fortzuführen.

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Mein Baum – Meine Stadt

Hintergrund

Seit Jahren gibt die Hamburger Behörde für Umwelt und Energie Millionenbeträge für die Pflege der Straßenbäume aus. Das Geld reichte dennoch nicht, um alle Bäume zu ersetzen, die gefällt werden mussten, weil sie krank waren oder nicht mehr standfest. In diesen Fällen bleibt eine Lücke. Deswegen wurde zum Umwelthauptstadt-Jahr 2011 die Spendenaktion „Mein Baum – Meine Stadt“ erdacht. Seither können sich die Hamburgerinnen und Hamburger mit einer Spende an Baumpflanzungen beteiligen und sich gemeinsam mit dem Senat für mehr Straßenbäume stark machen.

Die Idee

Die Idee hinter der Kampagne ist so simpel, wie überzeugend: Sobald für einen Baum 500 Euro gespendet sind, legt der Senat die noch fehlenden 500 bis 1.000 Euro obendrauf und der Baum kann gepflanzt werden. Auf einer interaktiven Karte im Internet sind alle freigegebenen Pflanzstandorte verzeichnet, so dass sich die Spender „ihren“ Baum direkt per Klick aussuchen können. Dabei gibt es keine Spendenmindestbeträge, jeder Euro zählt.
Koordiniert werden die Spenden von der Loki-Schmidt-Stiftung. Sie ist Kooperationspartner und berät die Spender, hilft bei der Wahl der Standorte, stellt Spendenbescheinigungen aus und überreicht die Urkunden.

Sie wollen für einen Baum spenden?

Die erste Pflanzung

Der erste Baum wurde Mitte Oktober 2011 im Grindelviertel gepflanzt, gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz. 600 Bürger und Geschäftsleute aus dem Stadtteil hatten im Rahmen eines Stadtteilfests Geld für neue Straßenbäume in ihrem Quartier gesammelt.

Was ist seitdem passiert?

Auf diese erste Pflanzung folgten viele weitere Termine – dank der Großspenden von Unternehmen wie Otto, Budnikowsky, dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmer e.V. oder der Deutschen Bahn, aber natürlich auch dank vieler privater Spenden. Der Jugendchor Alsterfrösche zum Beispiel hatte sich anlässlich des 25-jährigen Bestehens für eine Platane an der Straße Redder in Sasel entschieden. Die türkische Gemeinde spendete einen Baum in Billstedt und sogar Ex-Beatle Ringo Starr entschied sich für zwei Mehlbeeren an der Finkenstraße auf St. Pauli - in Sichtweite des Beatles-Platzes.