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Interkulturelle Lotsen durch das Gesundheitswesen

32 Migrantinnen und Migranten aus 14 Ländern erhielten von Gesundheitssenator Dietrich Wersich und Manfred Puppel, Vorstand des BKK-Landesverbandes Nord, ihre Zertifikate als neue Gesundheits-Mediatorinnen und -Mediatoren überreicht.

Interkulturelle Lotsen durch das Gesundheitswesen (Ralf Klar)

(Ralf Klar)

(Bild: Ralf Klar)

Die engagierten Frauen und Männer vermitteln auf Nachfrage vor Ort, zum Beispiel in Kulturvereinen, Elternschulen, Gemeinden oder anderen Einrichtungen Informationen über das deutsche Gesundheitswesen und unterschiedliche Gesundheitsthemen an ihre ‚Landsleute‘.

Im Rahmen des Projektes MiMi-Hamburg (Mit Migranten - für Migranten) wurden die Lotsen zu wichtigen Präventionsthemen wie zum Beispiel Ernährung und Bewegung, Kinder- oder seelischer Gesundheit, Alter, Pflege sowie zum Beratungsnetzwerk in Hamburg fortgebildet.

Als kultursensible Vermittler werden sie Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft helfen, sich im vielfältigen Angebot der hiesigen Gesundheitsdienste zu Recht zu finden und ihre Gesundheitskompetenzen zu erhöhen.

Träger des Projektes sind der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. und das Ethnomedizinische Zentrum Hannover e.V.. Finanziert wird MiMi-Hamburg von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und dem Landesverband Nord der Betriebskrankenkassen.

Wenn Sie oder Ihre Einrichtung Interesse an dem Einsatz  einer Mediatorin/einem Mediator haben, wenden Sie sich bitte an:

MiMi-Hamburg
Frau Karin Robben (Projektkoordination)
Tel. 040/419 14 223
E-Mail: info@mimi-hamburg.de
www.mimi-hamburg.de

Kontaktmöglichkeit
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Gabriele Wessel-Neb Fachabteilung Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung Billstraße 80 a 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42837-2612 040 4273-10091 gabriele.wessel-neb@bgv.hamburg.de