Bezirk Hamburg-Mitte

Wilhelmsburg Ansteckende Bienenseuche ausgebrochen

In einem Bienenstand in Wilhelmsburg ist die ansteckende Bienenseuche „Amerikanische (bösartige) Faulbrut" festgestellt worden. Diese Bienenseuche ist für Menschen völlig ungefährlich, der Verzehr von Honig, auch der von befallenen Bienen, ist unschädlich.

Ansteckende Bienenseuche ausgebrochen

Das Sperrgebiet umfasst das Gebiet des Stadtteils Hamburg-Wilhelmsburg und verläuft wie folgt:

Beginn: Schleuse Hohe-Schar-Straße
Nach Westen, dann Richtung Norden
Am Reiherdamm weiter Richtung Norden
Von Neuhöfer Damm Richtung Norden bis Abzweig Neuhöfer Straße
Von Neuhöfer Straße Richtung Osten bis Reiherstieg-Hauptdeich
Reiherstieg-Hauptdeich Richtung Norden bis Abzweig Hafenrandstraße
Hafenrandstraße folgen Richtung Osten, Übergang in Harburger Chaussee bis Veddeler Bogen
Richtung Osten bis Packersweide und A255
Entlang A255 Richtung Süden bis Abfahrt Stillhorn
Auf Kornweide Richtung Westen bis Beginn

Bis zur Aufhebung des Sperrgebietes dürfen Bienenvölker von ihrem Standort nicht entfernt sowie keine Bienenvölker und Bienen in das Sperrgebiet gebracht werden.

Alle Bienenvölker im Sperrbezirk sind nach der Bienenseuchenverordnung auf Amerikanische Faulbrut zu untersuchen. Dazu müssen die Besitzer von Bienenvölkern im Sperrbezirk ihre Bestände dem Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt des Bezirksamtes Hamburg–Mitte unter Angabe des Standortes und der Völkerzahl anzeigen.

Das Bezirksamt weist darauf hin, dass alle Imker (auch außerhalb des Sperrgebietes) verpflichtet sind, gemäß § 1a der Bienenseuchenverordnung ihre Bienenhaltung der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Zuständig für Meldungen von Bienenhaltungen und Fragen zum Sperrgebiet ist das

Fachamt Verbraucherschutz
Gewerbe und Umwelt
Abteilung Veterinärwesen
Klosterwall 2 | 20095 Hamburg
Telefon: 040 42854–2512 oder – 4555
Fax 040 4279-01202.