SONDERVERÖFFENTLICHUNG

KomponistenQuartier Telemann-Museum

Telemann Museum Komponistenquartier

Telemann-Museum

Adresse
Peterstraße 39, 20355 Hamburg
Telefon
040 87604022
E-Mail
info@telemann-museum.de
Homepage
Telemann-Museum Hamburg
Preise
Erwachsene € 3,00 | ermäßigt € 2,00
Öffnungszeiten
Di, Do, Fr, Sa, So von 10 bis 17 Uhr


Ausstellung widmet sich Telemanns Wirken in der Hansestadt

Das 2011 eröffnete Telemann-Museum ist Teil des KomponistenQuartiers im Stadtviertel Neustadt. Dort befinden sich auch das Brahms-, CPE Bach- und Hasse-Museum. Mit dem Fanny und Felix Mendelssohn-Museum sowie dem Mahler-Museum sind weitere Museen im KomponistenQuartier geplant.

Das weltweit einzige Telemann-Museum widmet sich in einer Dauerausstellung Telemanns Wirken in der Hansestadt. Daneben werden die Persönlichkeit des Komponisten und seine Bedeutung für das musikalische und kulturelle Leben seiner Zeit beleuchtet. Wechselausstellungen zu einzelnen Schaffensperioden ergänzen das Bild des vielseitigen Musikers. 

Georg Philipp Telemann - 46 Jahre Musikdirektor der Stadt

Georg Philipp Telemann (* 14. März 1681 in Magdeburg, † 25. Juni 1767 in Hamburg) war einer der angesehensten Musiker des 18. Jahrhunderts.  Mit seinen mehr als 3600 Werken - nahezu aller damals üblichen musikalischen Gattungen - zählt er zu den produktivsten Komponisten der Musikgeschichte. Als Telemann 1721 die Stelle des Musikdirektors in Hamburg antrat, war er bereits einer der berühmtesten Komponisten in Europa. Fast 46 Jahre lang prägte der vielseitige Komponist Hamburgs Musikleben.

Zusätzlich zu den Auftragswerken für die Stadt Hamburg, komponierte Telemann eine Fülle von Musik für die unterschiedlichsten Gelegenheiten. Hierzu gehörten die Kapitänsmusiken für das jährliche Festmahl der Offiziere (Capitaine) des Bürgermilitärs, Kammermusik für das private Musizieren, Orchesterwerke für verschiedene Höfe und Städte sowie Opern für das Opernhaus am Hamburger Gänsemarkt.

Lokalpatriot, Veranstalter, Verleger und Blumenliebhaber

Als Konzertveranstalter etablierte Telemann in Hamburg ein bürgerliches Musikleben. Er gründete er die erste deutsche Musikzeitschrift „Der getreue Musicmeister“ und war zudem Herausgeber seiner „Musique de table“, die bevorzugt bei Festessen gespielt wurde. 

Obwohl Telemann Beziehungen in die ganze Welt unterhielt, beispielsweise zu seinem Freund Georg Friedrich Händel in London, war Telemann Hamburg sehr verbunden. Dies beweisen seine lokalpatriotischen Werken wie die Suite "Hamburger Ebb’ und Fluth" oder die "Alster-Ouvertüre".

Vor den Toren der Stadt besaß Telemann einen Garten. Er liebte es mit Kollegen wie Johann Georg Pisendel seine botanischen Erfahrungen und kostbare Pflanzen auszutauschen. Telemanns Verzeichnis der über 70 Pflanzen seines Gartens bezeugt seine große Leidenschaft für Blumen.