SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Komponistenquartier Johann Adolf Hasse-Museum

Das Hasse-Museum im Hamburger Komponistenquartier begleitet den Weg des Musikers von der Kinder- und Jugendzeit in Hamburg bis in die Musikzentren des 18. Jahrhunderts.

Johann Adolf Hasse Ausstellung

KomponistenQuartier

Adresse
Peterstraße 28, 20355 Hamburg
E-Mail
info@komponistenquartier.de
Homepage
Komponisten-Quartier Hamburg e.V.

Anschauliches Bild von Hasses Leben und Wirken 

Johann Adolf Hasse (1699-1783) gilt als einer der bedeutendsten europäischen Opernkomponisten an der Schwelle zur frühen Klassik. Seine Opere serie gelten zusammen mit den Libretti von Pietro Metastasio als Höhepunkte ihrer Gattung. Dabei erwies sich Hasses fruchtbare Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Faustina Bordoni - eine gefeierte Opernsängerin - als Glücksfall für seine Kompositionen. Aber auch in der Kirchenmusik schuf Hasse mit Oratorien, Messen und Vertonungen liturgischer Texte herausragende Werke.

Die Ausstellung im Hasse-Museum im KomponistenQuartier  zeichnet den Werdegang des Hamburger Musikers nach - von der Kinder- und Jugendzeit bis in die Musikzentren des 18. Jahrhunderts. Zahlreiche Dokumente – darunter originale Libretti, Entwürfe von Bühnenbildern und Kostümen sowie historische Musikaliendrucke – geben anschaulich Aufschluss über Hasses Leben und Wirken an europäischen Opernhäusern, Theatern und, Höfen.

Johann Adolf Hasse - ein Bergedorfer erobert die Welt

Johann Adolf Hasse wurde im Jahr 1699 als Spross einer Familie von Kirchenmusikern in Bergedorf geboren. Von seinem Vater erhielt er den ersten musikalischen Unterricht.

Als 15-Jähriger begann er seine Ausbildung bei dem bekannten Komponisten Johann Mattheson in Hamburg. 1717 wirkte Hasse erstmals als Tenor in Oratorien mit, die sein Lehrer zum 200-jährigen Jubiläum der Reformation komponiert hatte. Bald darauf sammelte Hasse weitere Erfahrungen als Sänger in der Oper am Gänsemarkt, damals das führenden deutschen Musiktheater. Im Jahre 1719 folgte mit Braunschweig das zweite norddeutsche Opern-Zentrum. Hier kam mit dem Antioco (1721) Hasses erste Oper zur Aufführung.

Kurz darauf zog es Hasse nach Neapel, wo sich seine Kompositionskunst voll entfaltete. Nach Neapel, Venedig, Wien und Warschau, brachte es Hasse schließlich in Dresden zu Ruhm und Anerkennung. Neben Voltaire, Burney und Rousseau als intellektuelle Zeitgenossen, zählten Haydn und Mozart zu seinen Bewunderern.


Weitere Informationen: Hasse-Museum