•  
  •  
  •  
  •  
Senatskanzlei Senatskanzlei

Mietenspiegel 2009

Anstieg der Mieten verlangsamt sich

Durchschnittlich 6,76 Euro Netto-Kaltmiete müssen Hamburger 2009 im frei finanzierten Wohnungsbestand pro Quadratmeter zahlen. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Mietenspiegel 2007. Damit ist der Anstieg schwächer als in den Vorjahren.

Zwischen 2007 und 2009 betrug der Anstieg 3,6 Prozent, von 2005 bis 2007 waren es 4,3 Prozent. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Mietenspiegel 2009 hervor. Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, sagte: „Im bundesweiten Vergleich liegt Hamburg damit bei der Mietentwicklung weiter im Mittelfeld.

AUCH INTERESSANT

Sorge bereite das immer geringere Angebot an günstigen Wohnungen: „Mit dem Wohnungsbauentwicklungsplan haben wir wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um die Wohnungsversorgung insbesondere von den Menschen zu verbessern, die besondere Probleme bei der Wohnungssuche haben.“ Senatorin Anja Hajduk kündigte außerdem an, im Mietenspiegel 2011 eine energetische Komponente einzuführen. Damit können Vermieter und Mieter bei Neuvermietungen oder Mietänderungen künftig besser mit dem energetischen Gebäudezustand argumentieren – und zwar nach oben wie nach unten.

Der Mietenspiegel 2009 liefert eine Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten für die über 520.000 mietenspiegelrelevanten Wohnungen in Hamburg. Zum zweiten Mal werden die Ergebnisse auch online präsentiert. Nach Auswahl von Lage, Größe und Ausstattung können Interessierte Vergleichsmieten recherchieren.